Zusammenfassung von Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam

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Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

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  • Umsetzbar

Rezension

Dass wir unsere Entscheidungen häufig nicht aufgrund kühl kalkulierter Erwägungen treffen, sondern in alle möglichen selbst gemachten oder auch von außen gestellten Fallen tappen, zeigen Kognitionspsychologie und Verhaltensökonomik schon seit Langem. Das Buch von Jochen Mai ist ein locker geschriebener Reiseführer durch die Erkenntnisse dieser Forschungsfelder. Es enthält praktikable Ratschläge, stellt unterschiedliche Techniken der Entscheidungsfindung vor, gibt viele lebensnahe Beispiele und unterlegt alles mit einer Vielzahl, manchmal verblüffender, Forschungsergebnisse. Allerdings sind die leider ein wenig beliebig und unstrukturiert aneinandergereiht. Der Ratgeber basiert im Wesentlichen auf den Erkenntnissen der oben genannten Forschungsrichtungen. Schön wäre es deshalb gewesen, wenn der Autor diese auch zumindest grob vorgestellt hätte. Dennoch empfiehlt getAbstract das Buch allen, die leichter und besser entscheiden lernen wollen.

Über den Autor

Jochen Mai ist Strategieberater und Autor. Er leitete das Ressort „Management und Erfolg“ bei der Wirtschaftswoche und gründete den Blog Karrierebibel. Mai lehrt an verschiedenen Hochschulen und ist Autor mehrerer Bestseller.

 

Zusammenfassung

Warum Entscheiden wehtut

Es geht schon morgens los mit dem Entscheiden: entweder noch ein bisschen weiterschlafen, obwohl der Wecker schon geklingelt hat, oder noch schön frühstücken, bevor Sie aus dem Haus müssen? Im Beruf wie im Privaten, im Büro und im Supermarkt, im Großen wie im Kleinen – ständig fällen wir Entscheidungen, ob wir wollen oder nicht. Und obwohl wir es ständig tun, fällt es vielen von uns schwer. Der wichtigste Grund dafür ist, dass wir uns eine widerspruchsfreie Welt wünschen, wir verabscheuen „kognitive Dissonanzen“ – in die wir aber geraten, sobald wir entscheiden. Denn jede Entscheidung für eine Option schließt damit alle anderen aus. Es passiert häufig, dass wir nach einer Entscheidung erfahren oder auch nur meinen, dass eine andere Option die bessere gewesen wäre.

Ein weiterer Grund für die Schwierigkeit des Entscheidens ist, dass dabei nicht nur der Kopf, sondern auch der Bauch mitredet – wissenschaftlicher formuliert sowohl das limbische System als auch der Kortex. Während Ersteres für die Emotionen zuständig ist, ist Letzterer der Sitz des analytischen Denkens und damit der Teil des Gehirns, der rationale Entscheidungen trifft. Das limbische...


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