Zusammenfassung von Was ist mit Amerika los?

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Was ist mit Amerika los? Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Der amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld greift das "alte Europa" verbal an. Deutsche Austauschschüler verbringen ihren Auslandsaufenthalt neuerdings lieber in Kanada und Australien. Amerikanische Frittenbudenbesitzer taufen "French Fries" in "Freedom Fries" um. Diese und andere Auswüchse der diplomatischen Verstimmungen zwischen Europa und den USA bieten Late-Night-Komikern willkommene Angriffsflächen, während Journalisten und Wissenschaftler auf beiden Seiten des Atlantiks sich die Finger zu dem Thema wund schreiben. Oft beschränkt sich die Debatte auf polemische Vorurteile, etwa dass US-Politiker Cowboys in Nadelstreifen und Europäer eine Bande von feigen Wieseln seien. Alfred Defago hinterfragt die Vorurteile gegenüber den USA, indem er ihre Geschichte und ihr Selbstverständnis aus seiner persönlichen Erfahrung heraus beschreibt - der eines in Amerika lebenden Europäers. Mit Urteilen über die gegenwärtige US-Außenpolitik hält sich der Autor ausdrücklich zurück, ist er doch der Ansicht, dass die Geschichte in einigen Jahren ihr eigenes Urteil fällen wird. Das Buch will weder Meinungs- noch Stimmungsmacher sein, sondern Verständnis wecken für eine Nation, die ihren eigenen Gesetzen folgt. getAbstract.com empfiehlt es allen, die ihr Wissen über die USA verbessern möchten.

Über den Autor

Alfred Defago studierte Geschichte und Germanistik in Bern, Wien und Rom. Nach 15-jähriger Tätigkeit als Journalist für das Schweizer Radio DRS arbeitete er zunächst als Direktor des Bundesamtes für Kultur. 1993 wurde er Generalsekretär des Schweizer Außenministeriums und später Botschafter in Washington. Seit 2001 lehrt er als Professor für Internationale Beziehungen an der University of Wisconsin in Madison.

 

Zusammenfassung

Beginn einer neuen Partnerschaft

Glaubt man den Leitartiklern auf beiden Seiten des Atlantiks, so ist die viel beschworene transatlantische Partnerschaft unwiderruflich zerrüttet. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 hatten noch kurzzeitig eine Welle der Anteilnahme mit den Amerikanern ausgelöst. Doch spätestens seit dem Irakfeldzug 2003 ist der Sympathiebonus verpufft. Einer nüchternen Betrachtung hält diese in den Medien mit viel Pathos geführte Scheidungsdebatte jedoch kaum stand. Deshalb zunächst eine Bestandsaufnahme über die Ursachen und den Verlauf einer ganz natürlichen Beziehungskrise:

  • Der Antiamerikanismus in Europa wächst seit Mitte der 90er Jahre stetig an, also schon während der heute vielfach verherrlichten Clinton-Ära. Vor allem in Frankreich ist er auch innerhalb der intellektuellen Elite tief verwurzelt.
  • Europäer sehen Amerikaner gemeinhin als "Cowboys", die die Welt in Gute und Böse einteilen und im Zweifel einfach drauflosschlagen, anstatt wie sie selbst Konflikte auf diplomatischem Wege möglichst gewaltfrei zu lösen. Genau das wiederum legen Amerikaner den Europäern als endloses Taktieren und Lavieren in Situationen aus, in denen...

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