Zusammenfassung von Weltordnung

Suchen Sie das Buch?
Wir haben die Zusammenfassung! Erfassen Sie die Kernaussagen in nur 10 Minuten.

Weltordnung Buchzusammenfassung
Lernen Sie los:
oder Abos vergleichen

Bewertung

7 Gesamtbewertung

7 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

7 Stil


Rezension

Wenn der maßgebliche US-Außenpolitiker der 1970er-Jahre über globale Machtveränderungen redet, weiß er, wovon er spricht. In diesem Buch untersucht Henry Kissinger den aktuellen Zustand der aktuellen Ordnungsmächte, die mit ihrer Aufgabe, wie er meint, längst überfordert sind. Kissingers Sachkenntnis beeindruckt, sein Erfahrungsschatz ist riesig. Auf der Suche nach Mustern und nach dem roten Faden der Geschichte holt er weit aus – zum Teil zu weit. Über lange Strecken ist Weltordnung vor allem ein Geschichtsbuch, das den Status quo erklärt, während mögliche Alternativen eher zu kurz kommen. Keinen Zweifel lässt Kissinger daran, dass alle hehren Ziele eine Illusion bleiben, wenn die demokratischen Staaten es ablehnen, sich über ihre Eigeninteressen hinaus als Mitträger der Ordnung zu engagieren. getAbstract empfiehlt das Buch weltpolitisch interessierten Lesern – egal ob sie an den Schalthebeln der Macht oder einfach nur in ihrem Lehnstuhl sitzen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • auf welchen Prinzipien die heutige internationale Ordnung fußt,
  • wie diese Ordnung weiterentwickelt werden könnte und
  • wieso die USA gemäß Henry Kissinger dabei weiterhin die führende Rolle spielen sollten.
 

Über den Autor

Henry Kissinger, geboren in Fürth, war in den 1970er-Jahren Sicherheitsberater des US-Präsidenten und Außenminister der USA. Für seine Rolle bei der Beendigung des Vietnamkriegs erhielt er 1973 den Friedensnobelpreis.

 

Zusammenfassung

Die Welt findet eine Ordnung – in Osnabrück

Es gibt derzeit keine „Weltordnung“, also keine Ordnung, die weltweit akzeptiert wird. Die existierende internationale Ordnung umfasst aber immerhin einen großen Teil der Welt. Ihre Regeln basieren auf den Prinzipien des Westfälischen Friedens, mit dem 1648 in Münster und Osnabrück der Dreißigjährige Krieg beendet wurde. Das Erfolgsrezept von damals war, weniger inhaltliche Differenzen zu verhandeln und mehr allgemeine Regeln und Verfahren zu vereinbaren. Statt weiterhin eine universale staatliche und religiöse Vorherrschaft anzustreben, erkannten die europäischen Herrscher gegenseitig die Souveränität ihrer Staaten an. Kommende Mächte wie Schweden und die Niederlande wurden auf eine Stufe gestellt mit den etablierten Herrschaftshäusern. Das Mächtegleichgewicht, Nichteinmischungsgarantien und ein diplomatisches Schlichtungssystem sollten für Frieden sorgen. Dieses flexible und pragmatische System lässt sich auf beliebige Länder anwenden. In der Tradition des westfälischen Systems stehen heute etwa die UNO oder die Einrichtung diplomatischer Vertretungen in anderen Ländern.

Das historische Gleichgewicht in Europa

...


Mehr zum Thema

Ähnliche Zusammenfassungen

Arabisches Beben
8
Europa zuerst!
8
Die den Sturm ernten
8
Wie wir wurden, was wir sind
6
Chinas neue Seidenstraße
7
Das Ende der Behaglichkeit
7

Verwandte Kanäle

Kommentar abgeben