Zusammenfassung von Wenn Krisenpläne nicht mehr greifen

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Wenn Krisenpläne nicht mehr greifen Zusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Überblick
  • Praktische Beispiele

Rezension

Die meisten Risikomanager behaupten, sie hätten weder die Finanzkrise 2008 noch die Coronapandemie 2020 vorhersehen können. Voraussehen vielleicht nicht, vorsorgen aber schon. Robert S. Kaplan und seine Co-Autoren meinen: Mit dem richtigen Ansatz können Unternehmen frühzeitig Anomalien erkennen, auf Warnsignale reagieren und im Krisenfall rascher handeln. Zwar lassen sich auch mit dem besten Risikomanagementsystem nicht alle neuartigen Risiken ausschalten. Aber man kann etwas dafür tun, besser auf sie vorbereitet zu sein als die Konkurrenz.

Über die Autoren

Robert S. Kaplan ist emeritierter Professor für Führungskräfteentwicklung an der Harvard Business School. Herman B. Leonard ist dort Professor für Betriebswirtschaftslehre. Anette Mikes ist Associate Professor am Herford College der Universität Oxford.

 

Zusammenfassung

Neuartige Risiken sind unvorstellbar, entstehen aus einer Verkettung unglücklicher Umstände oder haben unerwartet heftige Auswirkungen.

Manche Risiken erscheinen so weit hergeholt, dass es sich nicht lohnt, viele Ressourcen in ihre Abwehr zu investieren. Denn anders als bei bekannten Gefahren lässt sich die Eintrittswahrscheinlichkeit von neuartigen Risiken kaum beziffern. Ein Beispiel für nahezu unvorhersehbare Ereignisse ist die globale Finanzkrise 2008: Die meisten Marktteilnehmer konnten sich schlicht nicht vorstellen, dass die Immobilienpreise überall gleichzeitig fallen würden. Manchmal summieren sich auch viele kleine Fehler zu einer Katastrophe. So geschehen bei der Entwicklung des Boeing 787 Dreamliners: Das Ausmaß der geplanten Veränderungen überstieg die Fähigkeit der Beteiligten, diese angemessen zu managen.

Das Risiko kann auch unerwartet heftig eintreten: Der Atomunfall in Fukushima wurde von 14 Meter hohen Tsunamiwellen verursacht – die japanischen Kernkraftwerke...


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