Zusammenfassung von Wer kriegt die Kurve?

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Wer kriegt die Kurve? Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

6 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

7 Stil


Rezension

Digitalisierung, Internet der Dinge, Vernetzung und andere technische Innovationen der letzten Jahre revolutionieren auch die Automobilindustrie. Das alles erfordert nicht nur eine stark veränderte Infrastruktur, sondern es fordert auch die Politik. Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wer versäumt, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, dessen Land wird zu den Verlierern gehören. Der renommierte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer skizziert die aktuellen Trends und zeigt, dass kaum ein Stein auf dem anderen bleiben wird. Vor allem seine Mahnung, beim Thema Diesel umzudenken, sollte die deutsche Autoindustrie sehr ernst nehmen, will sie nicht den Anschluss verlieren. getAbstract empfiehlt dieses eindringlich geschriebene Buch Insidern der Autobranche und Politikern.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welche einschneidenden Veränderungen auf die Autobranche zukommen,
  • welche technischen Konzepte um die Vorherrschaft kämpfen und
  • wer die Verlierer des Wandels sein werden.
 

Über den Autor

Ferdinand Dudenhöffer ist Direktor des CAR-Instituts sowie Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaft und Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen.

 

Zusammenfassung

Es geht erst richtig los

Die Automobilindustrie ist noch lange nicht am Ende. So mancher Abgesang, etwa während der Ölkrise 1973 oder angesichts großer Umweltprobleme und zahlloser Verkehrstoter, kam zu früh. Im Gegenteil: Es geht erst richtig los – wenn sich die Verkäufe in Schwellenländern wie China ähnlich entwickeln wie zuvor in der westlichen Welt. Denn mit den Einkommen steigt die Pkw-Dichte. Bis zu einer Dichte von 400 Autos pro 1000 Einwohner steigen die Verkäufe überproportional an. Mit zunehmender Sättigung des Marktes gehen sie dann zurück. Spitzenwerte erreichen die USA und Kanada mit 790 Pkw pro 1000 Einwohner. In China sind es derzeit 70 Pkw, in Afrika sogar weniger als 40. Die Potenziale sind also enorm. Während in den gesättigten Märkten Europa, Nordamerika und Japan jährlich etwa 35 Millionen Pkw verkauft werden, könnten in den Schwellenländern jährlich 290 Millionen Neuwagen an den Mann gebracht werden. Dies ist natürlich nur eine Modellrechnung auf Basis von Bevölkerungszahlen. Durch geänderte Rahmenbedingungen hinsichtlich Ressourcen, Demografie oder Einstellung zum Auto (Trend zum Carsharing usw.) könnten sich die Sättigungsgrenzen zwar verschieben, ...


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