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Wettbewerbsvorteile

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Wettbewerbsvorteile

Spitzenleistungen erreichen und behaupten

Campus,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Der ganze Porter in einer Nussschale: Wettbewerbsvorteile sind Kostenvorteile. Wenn Sie doch noch ein bisschen mehr wissen wollen, lesen Sie weiter.


Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Was macht einen Wettbewerbsvorteil aus? Der Frage geht Michael E. Porter in diesem Werk nach, in Ergänzung zu seinem Buch Wettbewerbsstrategie. In den Einsparungsrunden der letzten Jahre (mit Plattformen, Einkaufsgemeinschaften und anderen Formen des Procurements) haben sich einstige Spar-Geheimtipps, zum Beispiel im Einkaufs- und Beschaffungsbereich, inzwischen herumgesprochen. Gewiss sind Porters Ideen älter geworden, aber die Systematik ist so sinnvoll wie zu ihren besten Zeiten. Wenn der Autor sie nur ein wenig schmackhafter auftischen würde! Lange und lustlos kaut man an seinen komplizierten, zähen und überdies nicht sonderlich liebevoll übersetzten Sätzen. Porter zu lesen ist Arbeit, und das gibt einen Vorgeschmack auf die Anforderungen seiner strategischen Modelle. Sie sind quasi das Fitnesscenter im Leistungssport Kostenoptimierung. Denn nichts anderes ist die Essenz dieser 688 Seiten: Wettbewerbsvorteile sind (zumeist) Kostenvorteile durch die Reduzierung von Ausgaben, nicht mehr und nicht weniger. Porter sollten Sie mit viel Geduld und Konzentration lesen, meint getAbstract – ansonsten können Sie sich die Lektüre sparen.

Zusammenfassung

Wettbewerbsvorteile

Viele Studien führen Wettbewerbsvorteile auf die Größe oder den Marktanteil eines Unternehmens zurück. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn auch viele kleine und mittlere Unternehmen bringen mehr Leistung als ihre große Konkurrenz. Wettbewerbsvorteile sind schlichtweg eine Folge der richtigen Aktivitäten. Aktivitäten sind all das, was Aufwand verursacht und den Kunden Nutzen bringt. Die Strategie eines Unternehmens sollte alle seine Aktivitäten harmonisch in sich vereinigen.

Die stabilsten Marktpositionen lassen sich nur durch eine ganze Kette von Aktivitäten in alle Richtungen (Kunden, Zulieferer, Partner) erreichen. Wenn ein Unternehmen in internationaler Konkurrenz steht (was heute fast zur Regel geworden ist), kann es seine Aktivitäten über viele verschiedene Orte ausbreiten und dabei potenzielle Wettbewerbsvorteile dadurch zu erlangen suchen, dass es seine standortübergreifenden Aktivitäten in einem globalen Netzwerk koordiniert.

Die Wertkette

Wettbewerbsvorteile können aus den unterschiedlichsten Tätigkeiten eines Unternehmens entstehen: Von der Fertigung bis zum Vertrieb können sie etwa aus Kostenvorteilen oder Produktdifferenzierungen...

Über den Autor

Michael E. Porter lehrt an der Harvard Business School, ist Berater führender Unternehmen auf der ganzen Welt und schreibt regelmässig Leitartikel für das Wall Street Journal. Er gilt als renommiertester Experte für Branchen- und Wettbewerbsanalyse.


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