Zusammenfassung von Wie wir die Klimakatastrophe verhindern

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Wie wir die Klimakatastrophe verhindern Buchzusammenfassung

Die folgende Rezension wurde erstmals am 12.04.2021 im getAbstract Journal veröffentlicht.
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Von 51 Milliarden auf null

Um unseren Planeten zu retten, müssen wir die jährlichen Treibhausgasemissionen bis 2050 auf null senken und gleichzeitig Milliarden Menschen aus der Armut befreien. Keine leichte Aufgabe. Doch Bill Gates ist überzeugt: Wir können es schaffen – wenn wir die Herausforderung geschlossen, ideologiefrei und technologieoffen angehen.

Sein optimistischer Aufruf beginnt mit einer deprimierenden Feststellung: 2020 sind die weltweiten Treibhausgasemissionen um rund 5 Prozent zurückgegangen, wohl bedingt durch die Coronapandemie. Das sind gerade mal 2,5 Milliarden Tonnen CO2 – von derzeit 51 Milliarden Tonnen pro Jahr, die wir bis 2050 auf null bringen müssen. Denn nur so können wir unseren Planeten vor der Klimakatastrophe bewahren. Doch wenn die dramatischste Weltwirtschaftskrise seit den 1930er-Jahren nur eine solche winzige Delle in der steigenden Emissionskurve verursacht hat – wie sollen wir jemals auf null kommen, indem wir weniger fliegen, anders Auto fahren oder nachhaltiger konsumieren?

Das Klima ist wie eine Badewanne, die langsam voll Wasser läuft. Selbst wenn wir den Wasserhahn bis auf ein Tröpfeln zudrehen, wird die Badewanne doch irgendwann voll sein und überlaufen, sodass der Fußboden überschwemmt wird.(Bill Gates)

Gates ist selbst begeisterter Fahrer eines Elektroautos. Statt wie einst mehrere Cheeseburger am Tag zu verzehren, schmeckt ihm heute auch der Fleischersatz der von ihm mitfinanzierten Start-ups Beyond Meat und Impossible Foods. Entkräftet er damit den Vorwurf, ein Klimaheuchler zu sein? Mitnichten. Denn noch immer düst er gern mit seinem Privatjet um die Welt und bläst dabei Unmengen an Klimagasen in die Luft. Höchstwahrscheinlich ist er sich dieses Widerspruchs bewusst und umarmt in Wie wir die Klimakatastrophe verhindern wohl auch deshalb seine Kritiker geschickt mit humorigen Selbstanklagen wie dieser: „Die Welt leidet nicht gerade unter einem Mangel an reichen Männern, die große Ideen haben für das, was andere Leute tun sollten, oder die glauben, dass jedes Problem durch Technologie gelöst werden kann.“


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