Zusammenfassung von Winning the Loser’s Game

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Winning the Loser’s Game Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Investmentexperte Charles D. Ellis wirft in seinem Werk einige angeblich allgemeingültige Anlageregeln über den Haufen. Es genügt seiner Meinung nach durchaus, nur einmal pro Quartal die Aktienkurse zu überprüfen. Das Geheimnis einer gewinnträchtigen Kapitalanlage liegt laut Ellis in einem langfristigen Zeithorizont und in der strikten Vermeidung von Fehlern. Die Thesen leuchten ein, zudem ist das Buch leicht verständlich geschrieben und dennoch faktenreich. Ellis begründet schlüssig, warum die Buy-and-hold-Strategie, also das Kaufen und Liegenlassen solider Dividendentitel, sich auszahlt. Besonders kritisch setzt sich der Autor mit aktiv gemanagten Investmentfonds auseinander. Auch ältere Menschen, so Ellis, sollten ihr Vermögen keinesfalls in konservative Anlagen umschichten. Aktien seien selbst im Alter die richtige Wahl, schlicht weil sie langfristig eine höhere Rendite abwerfen als festverzinsliche Wertpapiere. Genüsslich nimmt der Autor die Strategie „buy low, sell high“ auseinander und warnt Privatanleger dringend vor dem Versuch, mit Marktbeobachtung zum Anlageerfolg zu gelangen. getAbstract meint: ein lesenswertes Gegengewicht zum üblichen „Altersvorsorge leicht gemacht“-Einerlei der Finanzdienstleister.

Über den Autor

Charles D. Ellis ist Gründer von Greenwich Associates, einem Beratungshaus für Finanzdienstleister. Der Autor leitete den Branchenverband der Investmentindustrie, das CFA Institute. Außerdem war er Vorsitzender des Investmentausschusses der Universität Yale.

 

Zusammenfassung

Ein Spiel für Verlierer

Die meisten Investmentfonds schaffen es nicht, den Markt zu schlagen. Die Fondsgesellschaften wecken bei den Kunden Hoffnungen, die nicht erfüllt werden können. Das hängt mit der Tatsache zusammen, dass sie als Institution Teil des Marktes sind. 85 % der Fondsmanager schneiden schlechter ab als ihr Vergleichsindex, wenn die gesamten Kosten des aktiven Fondsmanagements berücksichtigt werden, also die Gebühren, Provisionen und Markteffekte der großen Transaktionen. Die Kosten eines typischen Fonds betragen jeweils rund 1 % bei Kauf bzw. Verkauf einer Position. Hinzu kommt ein Aufschlag von 1,25 % für die Verwaltung. In der Summe kostet ein Fonds demzufolge 3,25 % pro Jahr. Es ist schwierig, diese Kosten in einem sehr effizienten Markt wieder hereinzuholen. Der historische Marktertrag liegt bei 10 % Rendite. Will der Fonds dies ebenfalls schaffen, muss er demnach um 13,25 % zulegen. Einen Index wie den S&P 500 um ein Drittel zu übertrumpfen, gleicht einer Herkulesaufgabe. Wer also sein Geld Profis anvertraut, beteiligt sich an einem Spiel für Verlierer. Noch schlimmer steht es um die Ausbeute von Day-Tradern.

Probleme der Privat- und...


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