Zusammenfassung von Die Quotenfalle

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Die Quotenfalle Buchzusammenfassung
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Rezension

Der rote Faden in diesem Sammelband ist schnell gefunden: Weitgehend Männer, größtenteils aus dem universitären Umfeld, liefern Argumente gegen die Frauenquote. Die Bandbreite dieser Argumente ist, trotz zahlreicher Wiederholungen, groß und reicht von vernünftig bis hanebüchen. Zu Recht wird hervorgehoben, dass es nicht funktioniert, einer Gesellschaft Ergebnisgleichheit aufzuzwingen. Dass es aber auch mit der Chancengleichheit noch nicht so weit her ist, wie der Buchstabe des Gesetzes vermuten lässt – etwa bei Kinderbetreuungsplätzen im ländlichen Raum –, wird geflissentlich verschwiegen. Auch soziologische Aspekte der Diskriminierung kommen kaum vor. Festzustellen, dass Frauen vor dem Gesetz gleich sind, und aus dem Status quo abzuleiten, dass sie wohl einfach nur seltener Karriere machen wollen als Männer, ist ebenso vereinfachend, wie flächendeckende Quoten für die Privatwirtschaft zu fordern. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die Argumente gegen erzwungene Gleichstellung suchen. 

Das lernen Sie

  • Argumente gegen verpflichtende Frauenquoten und
  • negative Beispiele der Quotenpolitik aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. 
 

Über die Autoren

Harald Schulze ist klassischer Archäologie und Publizist. Torsten Steiger unterrichtet Ethik an einem Frankfurter Gymnasium. Alexander Ulfig lebt als freier Autor in Frankfurt am Main. 

 

Zusammenfassung

Gleichberechtigung versus Gleichstellung

Gleichheit ist ein hehres Ideal, doch begrifflich schwer zu fassen. Ein wichtiger Unterschied ist der zwischen konstitutiver und normativer Gleichheit: Konstitutive Gleichheit meint eine naturgegebene Gleichheit, etwa hinsichtlich der Gene, normative Gleichheit dagegen eine vom Menschen herbeigeführte. Das beste Beispiel für Letztere ist die Gleichheit vor dem Recht. Gerade in der Geschlechterpolitik werden solche unterschiedlichen Konzepte aber oft vermischt, besonders wenn es um den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung geht. Gleichberechtigung sorgt für Chancengleichheit in der Ausgangsposition, aber akzeptiert Unterschiede im Ergebnis. Gleichstellung dagegen will eine prozentuale Gleichverteilung erzwingen – was erst recht zu Ungleichbehandlung führt.

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