Zusammenfassung von Die Schatten der Globalisierung

Siedler, Mehr

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Die Schatten der Globalisierung Buchzusammenfassung

Bewertung

9 Gesamtbewertung

6 Umsetzbarkeit

10 Innovationsgrad

10 Stil

Rezension

Es gibt nur eine Empfehlung für dieses Buch: Unbedingt lesen! Der Autor vermittelt Einblicke in brandaktuelle finanz- und wirtschaftspolitische Zusammenhänge und macht so von Seite zu Seite aus dem abstrakten Begriff „Globalisierung“ ein transparentes Netzwerk, das bis dato nur Experten durchblickten. Stiglitz nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, die Machenschaften internationaler Institutionen an den Pranger zu stellen, aber er macht das fast ohne Polemik und würzt es dafür mit der gerade verträglichen Prise Ironie. Er stellt komplizierte Sachverhalte mit wenigen Sätzen klar dar und versieht die gesamte Thematik auch noch mit einer Spannung, die es einem schwer macht, das Buch vor der letzten Seite aus der Hand zu legen. getAbstract empfiehlt dieses Buch jedem, der das Phänomen der Globalisierung begreifen möchte.

Das lernen Sie

  • die Rolle des Internationalen Währungsfonds im Prozess der Globalisierung
  • Gründe für die Ostasien- und die Russland-Krise sowie für die Schwierigkeiten der Entwicklungsländer
  • Vorschläge, wie eine „andere Globalisierung“ aussehen sollte
 

Zusammenfassung

Globalisierung: Der Westen sahnt ab
Auch wenn wir die positiven Effekte der Globalisierung nicht übersehen dürfen – dank der Öffnung des Milchmarktes auf Jamaika z. B. bekommen arme Kinder dort billiger Milch -, haben doch die westlichen Länder den Hauptprofit. Sie sind es nämlich, die...
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Über den Autor

Joseph Stiglitz beendete 1993 seine langjährige akademische Karriere, um Mitglied im Sachverständigenrat von US-Präsident Clinton zu werden. Von 1997 bis 2000 war er Chefvolkswirt und Senior Vice President der Weltbank. Sein Interesse an Entwicklungsproblemen führt Stiglitz auf seine Zeit als Gastdozent in Kenia zurück, wo er die Entlassung des Landes in die Unabhängigkeit hautnah miterlebte. Stiglitz erhielt 2001 den Wirtschaftsnobelpreis.


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