Zusammenfassung von Freundliche Übernahme

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Freundliche Übernahme Buchzusammenfassung
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Bewertung 

8 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

China ist auf dem Vormarsch, auch im Westen. Nach dem ersten Buch über Chinas Beutezug in Afrika und Asien geht es im neuen Werk der spanischen Journalisten Cardenal und Araújo um Europa und Nordamerika. Dafür haben sich die beiden auf eine Rundreise durch 15 Länder begeben. Dass es auch positive Effekte der chinesischen Investitionen im Westen gibt, wird nicht verschwiegen. Harsch kritisiert wird aber, dass die Chinesen in immer mehr Schlüsselindustrien Fuß fassen und der Westen zu nachgiebig ist. Anhand vieler Beispiele wird – oft reportageartig und sehr detailreich – erzählt, wie die Chinesen dabei vorgehen. Das bringt viel Unbekanntes an den Tag. Doch die Detailfülle ist auch die Krux: Der rote Faden geht gelegentlich verloren. Unverständlich bleibt etwa, warum den Beziehungen Chinas zum Vatikan so viel Raum gegeben wird. Auch wird die Rolle der Chinesen im Westen zu schablonenhaft gezeichnet – immerhin investiert auch der Westen in China. Dennoch punktet das Buch mit großem Faktenreichtum und ist zudem gut geschrieben. getAbstract empfiehlt es allen, die Genaueres über die Expansionsstrategien der Chinesen lernen wollen.

Das lernen Sie

  • mit welchen Mitteln China arbeitet, um im Westen Fuß zu fassen,
  • warum von freiem Wettbewerb und gleichberechtigtem Handel nicht die Rede sein kann und
  • welche Gefahren sich für den Westen ergeben.
 

Über die Autoren

Juan Pablo Cardenal und Heriberto Araújo sind spanische Journalisten und Autoren, beide leben seit vielen Jahren in Asien. Cardenal ist derzeit Korrespondent in Hongkong für die beiden spanischen Zeitungen El Mundo und El Economista. Araújo arbeitet für die mexikanische Nachrichtenagentur Notimex. Sie haben zusammen bereits das Buch Der große Beutezug über Chinas Investitionen in Afrika und Asien geschrieben.

 

Zusammenfassung

Auf Beutezug im Westen

Durch Chinas Aufstieg zur Weltmacht ist es für Europäer und Amerikaner enorm wichtig geworden, mit China ins Geschäft zu kommen. Die westlichen Länder versuchen, in China Fuß zu fassen, die Chinesen in Europa, Nordamerika und auch in Afrika. Das hat viele positive Aspekte: Mit seinen Investitionen fördert das Land Wachstum, schafft Arbeitsplätze und rettet Unternehmen. Eines wird allerdings meist übersehen: Die chinesischen Firmen, die sich im Ausland einkaufen, sind Staatsunternehmen oder zumindest stark vom Staat gelenkt. Sie stehen im Dienst der Politik.

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