Zusammenfassung von Geld, die wahre Geschichte

Über den blinden Fleck des Kapitalismus

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Geld, die wahre Geschichte Buchzusammenfassung
Geld steckt nicht im Portemonnaie, sondern im Kopf.

Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Felix Martin zeigt, warum Geld mehr ist als nur Münzen und Banknoten und dass Geld und Währungen sich keineswegs analog zu physikalischen Messgrößen verhalten. Geld ist eine soziale Technologie – eine Erfindung, um das Zusammenleben in Gesellschaften zu organisieren. Es neigt zur Instabilität und muss daher gesteuert werden. Martin demonstriert, wie Geld entstand, sich historisch entwickelte, aus den Händen von Herrschern in die Verantwortung von Notenbanken geriet und wie es zu den verheerenden Exzessen der Finanzmärkte kommen konnte. Im Spannungsfeld zwischen neoklassischer Theorie und Keynesianismus sympathisiert Martin mit dem Ansatz von Keynes, weil Klassik und Neoklassik, so Martin, den sozialen Aspekt des Geldes ignorieren, daher von falschen Voraussetzungen ausgehen und bei schweren Krisen die falschen Empfehlungen liefern. getAbstract empfiehlt dieses lebendig, detail- und kenntnisreich geschriebene Buch Wirtschaftsfachleuten, Ökonomiestudenten, Politikern sowie jedem, der sich für Wirtschaft und Finanzen interessiert.

Das lernen Sie

  • wie Geld entstand und wie es sich historisch entwickelte
  • warum Finanzkrisen wie die von 2007/08 immer wieder aufgetreten sind
  • was zu tun ist, um solche Krisen in Zukunft zu vermeiden
 

Zusammenfassung

Was ist Geld?
Geld ist übertragbarer Kredit. Geldnoten sind Schuldscheine, die wir als Zahlungsmittel akzeptieren, weil wir auf die Bonität des Emittenten vertrauen. Dies ist eine soziale Technologie. Münzen und Banknoten sind nur ein kleiner, nur der physisch greifbare Teil dessen, was...
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Über den Autor

Felix Martin ist studierter Wirtschaftswissenschaftler und Philologe. Von 1998 bis 2008 war er für die Weltbank tätig und half beim Aufbau des Thinktanks European Stability Initiative. Heute arbeitet er, neben seiner Tätigkeit als Autor für Zeitschriften wie Financial Times oder The Guardian, als Anlageberater sowie für das Institute for New Economic Thinking.


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