Zusammenfassung von Handel ist Krieg

Nur eine neue Wirtschaftsordnung kann die Flüchtlingsströme stoppen

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Handel ist Krieg Buchzusammenfassung
Handel ist Wandel – hin zu mehr Reichtum am einen und zu mehr Armut am anderen Ende.

Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Ein Gespenst geht um in Europa: Die Angst, im Zuge des geplanten TTIP-Freihandelsabkommens von den Amerikanern auf dem Altar der Globalisierung geopfert zu werden. Was aber, wenn die Europäer in ihrer grotesken Selbstverblendung keine Opfer, sondern Täter sind, die gemeinsam mit den anderen Industrienationen einen gnadenlosen Handelskrieg gegen die südlichen Länder führen? Diese Auffassung vertritt der in Uganda geborene Aktivist Yash Tandon offensiv. Dabei stützt er sich auf Erfahrungen, die er als Unterhändler für afrikanische Staaten bei der Verhandlung über globale Wirtschaftsabkommen gemacht hat. Einige Stellen im Buch sind bestenfalls fragwürdig, etwa die Verharmlosung des Tyrannen Robert Mugabe, schlimmstenfalls haltlos, unter anderem die Behauptung, dass 5 Milliarden Menschen Hunger leiden, damit 1 Milliarde bequem leben kann. Dennoch empfiehlt getAbstract das Buch als wichtigen Debattenbeitrag zu der Frage, wie wir eine gerechtere Wirtschaftsordnung ohne Opferrituale und Zerstörungsorgien schaffen können.

Das lernen Sie

  • warum Freihandel ein kriegerischer Akt ist
  • wie sich der Westen sein Wohlstands- und Wissensmonopol sichert
  • warum das derzeitige Wirtschaftssystem dem Untergang geweiht ist
 

Zusammenfassung

Freihandel ja – aber bitte nur für die Schwächsten
Seit dem 1. Januar 1995 existiert die Welthandelsorganisation (WTO) als Nachfolgerin des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT). Umfassende Handelsliberalisierungen, so ihr neoliberales Versprechen, sollten die Welt von Armut...
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Über den Autor

Yash Tandon ist gebürtiger Ugander indischer Abstammung. Der Wirtschaftswissenschaftler und Politikberater beschreibt sich selbst als „akademischen Aktivisten“, der sich bei der WTO und anderen Organisationen für die Interessen afrikanischer Staaten einsetzt.


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