Zusammenfassung von Im Zeitalter der Ungleichheit

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Im Zeitalter der Ungleichheit Zusammenfassung
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Rezension

Die Problematik der wachsenden Kluft zwischen reichen und armen Unternehmen wurde bereits in den 90er-Jahren unter dem Schlagwort „Dualisierung der Wirtschaft“ diskutiert. Brisant ist, dass diese Dualisierung das gesellschaftliche Wohlstandsgefälle verstärkt. Mögliche Gegenmaßnahmen wie Flächen- oder Branchentarifverträge werden vom Artikelautor Nicholas Bloom nicht erörtert – kein Wunder: Er lebt in den USA, wo Gewerkschaften weitgehend bedeutungslos sind. Dennoch empfiehlt getAbstract seinen Beitrag auch europäischen Lesern, da das Problem der Dualisierung immer drängender wird.

Das lernen Sie

  • warum die Ungleichheit zwischen reichen und armen Unternehmen das Wohlstandsgefälle in der Bevölkerung verstärkt.
 

Über den Autor

Nicholas Bloom lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Stanford University. Seine Forschungsschwerpunkte sind Managementpraktiken und Auswirkungen von Unsicherheit.

 

Zusammenfassung

Seit 1980 wächst die Kluft zwischen Arm und Reich dramatisch. Die Einkommen der Reichen steigen kräftig, während die Einkommen eines Großteils der Bevölkerung stagnieren. Auch zwischen Unternehmen ist eine wachsende Ungleichheit zu beobachten. Diese Schere verschärft die Kluft zwischen den Menschen – und verdeckt sie zugleich. Dabei sind die viel diskutierten Gehaltsdifferenzen innerhalb von Firmen, etwa zwischen Topmanager und Büroassistent, von untergeordneter Bedeutung. Der brisantere Aspekt und eigentliche Treiber des Wohlstandsgefälles ist die Ungleichheit zwischen den Firmen. US-Eliteunternehmen wie Google und Apple zahlen besonders hohe Gehälter und ziehen so die besten Leute an. Diese bewirken wiederum eine höhere Produktivität, was weitere Erhöhungen der Gehälter, Boni und Vergünstigungen ermöglicht. Als Folge dieser Dynamik steigen die Durchschnittseinkommen in Eliteunternehmen gewaltig an. Arme Firmen hingegen fallen zurück. Hier sind seit 1981 kaum Einkommenssteigerungen zu verzeichnen. Reiche und arme Unternehmen driften also immer weiter auseinander. Die Unternehmenslandschaft spaltet sich auf in einige Topfirmen, bei denen die Wirtschaftskraft enorm steigt, und den Rest. Diese Entwicklung bleibt weitgehend unbemerkt, da die Aufmerksamkeit des Einzelnen meist auf die eigene Firma gerichtet ist, wo die interne Ungleichheit weniger stark zunimmt. Sie wird aber auch in Ländern wie Großbritannien, Deutschland und Schweden beobachtet.

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