Zusammenfassung von Kampf der Kulturen

Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert

Goldmann, Mehr

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Kampf der Kulturen Buchzusammenfassung
Huntingtons kontroverse Theorie: Die Gräben von heute verlaufen zwischen den Kulturen der Welt.

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9 Wichtigkeit

10 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Kaum eine politikwissenschaftliche These hat in den vergangenen Jahren für mehr Kontroversen gesorgt als die vom „Kampf der Kulturen“. Ihre Anhänger sehen vor allem nach dem 11. September 2001 die Analyse des Autors bestätigt, dass nichtwestliche Kulturen darauf aus seien, den Westen zu zerstören. Huntingtons zahlreiche Gegner kritisieren jedoch sein stark vereinfachendes Weltbild sowie mangelnde wissenschaftliche Genauigkeit. So teilt er die Welt z. B. in sieben oder acht Kulturkreise ein, die alle unterschiedlichen Kriterien entsprechen – religiösen, historischen oder geographischen. Interkulturelle Gemeinsamkeiten zwischen Menschen, wie etwa die Tatsache, dass ein indischer Computerspezialist mehr mit seinem amerikanischen Kollegen gemeinsam haben könnte als mit einem Strassenkind in Kalkutta, ignoriert er vollständig. Sein Verdienst liegt aber darin, die Aufmerksamkeit auf den kulturellen Faktor in internationalen Konflikten gelenkt zu haben. Die Schlussfolgerungen zu akzeptieren oder nicht, bleibt letztlich dem Leser überlassen. getAbstract empfiehlt das Werk allen, die in einer der wichtigsten Diskussionen der Gegenwart mitreden wollen.

Das lernen Sie

  • die kulturelle Weltkarte des 21. Jahrhunderts
  • die grössten Herausforderungen für den Westen
  • Ansätze, um Konflikte zwischen Kulturen einzudämmen und zu vermeiden
 

Zusammenfassung

Die Ideologie ist tot, es lebe die Kultur
Viele Menschen glaubten, dass mit dem Ende des Kalten Krieges ein neues, goldenes Zeitalter des globalen Friedens anbrechen würde. Der Westen schien ja als „Sieger“ aus dem Kampf der Ideologien hervorgegangen zu sein und sollte daher dem Rest ...
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Über den Autor

Samuel P. Huntington, Jahrgang 1927, ist Professor für Politikwissenschaft und Berater des US-Aussenministeriums. Darüber hinaus ist er Leiter des John-M.-Olin-Instituts für Strategische Studien an der Universität Harvard und Mitbegründer der Zeitschrift Foreign Affairs. Als Autor zahlreicher Fachartikel hat er sich mehrfach mit den weltpolitischen Perspektiven des 21. Jahrhunderts beschäftigt.


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