Zusammenfassung von Märkte für Menschen

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Rezension

Robert J. Shiller schmiert Balsam auf die geschundenen Seelen der Banker und Manager, Finanztechniker und Regulierer: Die Forderung, dass die Verantwortlichen für die Krise ins Gefängnis gehören, ist für ihn eine „fixe Idee“; Praktiken, die das weltweite Finanzwesen an den Rand des Zusammenbruchs brachten, hält er für „grobe Schnitzer“, die sich korrigieren lassen. Gemäß seinem Hohelied des Finanzkapitalismus ist alles gut und wird noch besser werden, sofern wir nicht auf das unaufgeklärte Demonstrantenvolk, sondern auf die Visionäre hören. Shiller argumentiert durchaus auch branchenkritisch und schlägt jede Menge Verbesserungen vor, fordert aber konsequenterweise nicht weniger, sondern mehr komplexe finanzielle Absicherungssysteme gegen Risiken aller Art. Seine Stoßrichtung, dass der Finanzkapitalismus dazu dienen soll, den Wohlstand zu mehren und gerecht zu verteilen, in allen Ehren – aber glaubt jemand ernsthaft daran, dass die Akteure im Finanzwesen aus diesen hehren Gründen ihrer Tätigkeit nachgehen? getAbstract ist angesichts Shillers Brillanz erstaunt über die Naivität dieser Annahme, empfiehlt das Buch aber trotzdem allen, die wissen wollen, welchen gesellschaftlichen Nutzen Finanzinnovationen und Finanzspekulanten in einer idealen Welt haben könnten.

Das lernen Sie

  • welche konkrete Rolle einzelne Akteure der Finanzwirtschaft spielen,
  • weshalb der Finanzkapitalismus die Grundlage für unseren Wohlstand ist und
  • wie wir ihn noch besser machen können.
 

Über den Autor

Robert J. Shiller ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Yale University und Autor zahlreicher Sachbücher, darunter Irrationaler Überschwang und Animal Spirits.

 

Zusammenfassung

Nicht Ursache, sondern Lösung des Problems
Die Finanzkrise, die 2007 begann, hat viele Menschen dazu bewogen, den Finanzkapitalismus in Bausch und Bogen zu verdammen. Das ist zwar verständlich, aber fatal. Denn wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Finanzinnovationen. Die Geschichte...

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