Zusammenfassung von Waffenhandel

Das globale Geschäft mit dem Tod

Hoffmann und Campe, Mehr

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Waffenhandel Buchzusammenfassung
Kein Geschäft ohne Bestechung: So funktioniert der globale Waffenhandel.

Bewertung

9 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Andrew Feinsteins Wälzer über den globalen Waffenhandel eignet sich nicht als Bettlektüre. Seine akribische Recherche erstreckt sich über mehr als 800 Seiten. Der südafrikanische Journalist (Der Spiegel, The Guardian) zeichnet ein detailliertes und erschreckendes Bild der weltweiten Vernetzungen im Waffengeschäft. Die großen Rüstungsindustrien und ihr unlauteres Wettbewerbsverhalten porträtiert er ebenso wie die anonym agierenden Waffenhändler und Agenten, die für ihren persönlichen Profit buchstäblich über Leichen gehen. Er lässt keinen der wichtigen Kriegsschauplätze und Krisenherde der letzten Jahrzehnte aus – eine Lektion in Geschichte, aus der die führenden Industrieländer offenbar kaum gelernt haben. Dabei müssten die zahlreichen Blowbacks – wenn vormals mit Waffen unterstützte Länder plötzlich zu Feinden werden – eigentlich Lehre genug sein. Die Lektüre von Feinsteins Mammutwerk verlangt viel geografisches und geschichtliches Vorwissen. getAbstract empfiehlt es insbesondere Politikern und Industriemanagern, aber grundsätzlich allen, die sich ein fundiertes Bild über den weltweiten Waffenhandel machen wollen.

Das lernen Sie

  • wer die wichtigsten Player im globalen Waffenhandel sind
  • wie diese ihre oft illegalen Geschäfte abwickeln
  • warum derartige Geschäfte so profitabel für alle Beteiligten sind
 

Zusammenfassung

Parallelwelt Waffenhandel
Viele Waffen- und Rüstungsgeschäfte werden im Verborgenen abgewickelt. Dabei handelt es sich häufig um Vereinbarungen, die im geheimen Einverständnis mit Regierungen und Geldgebern getroffen werden. Während einige wenige damit reich werden, sind die Folgen durch...
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Über den Autor

Andrew Feinstein war ANC-Abgeordneter im südafrikanischen Parlament. Aus Protest gegen die korrupten Waffengeschäfte der Regierung gab er sein Mandat ab. Er lebt seither als Journalist in London und arbeitet u. a. für The Guardian, den Spiegel, BBC, CNN und Al Jazeera.


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