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Warum die Globalisierung funktioniert

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Warum die Globalisierung funktioniert

Yale UP,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Das Problem ist nicht, dass die Weltwirtschaft zu sehr globalisiert ist. Das Problem ist, dass sie noch nicht genug globalisiert ist!

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Bewertung der Redaktion

6

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

In diesem Buch steckt der Autor Martin Wolf sein intellektuelles Gebiet ab und verteidigt es - gegen die Globalisierungsgegner. Wolf beginnt mit der alten liberalen Idee, dass der Wert des Individuums und die Anerkennung seines Rechts auf wirtschaftlichen Aufstieg die Grundlage der Demokratie bildeten. Davon ausgehend, bringt er seine Kritik an den Globalisierungsgegnern vor und macht die diversen Interessen deutlich, die der globalen Integration der Märkte entgegenstehen. Er präsentiert Hinweise dafür, dass die Macht der internationalen Unternehmen von den Globalisierungsgegnern übertrieben dargestellt wird, und kommt zu dem Schluss, dass es nicht zu viel Globalisierung gebe, sondern zu wenig. getAbstract.com meint: Diese Pro-Globalisierungs-Schrift sollte in keiner Buchreihe fehlen, die dem ökonomischen Rationalismus verpflichtet ist. Skeptiker werden sich jedoch von den altbekannten Argumenten des Wirtschaftsliberalismus und des Marktfundamentalismus wohl kaum überzeugen lassen. Dass der Autor Globalisierungsgegner, Faschisten und Terroristen ins gleiche Boot setzt, trägt nicht gerade zur Glaubwürdigkeit des Buches bei.

Zusammenfassung

Die Un-Vereinigten Staaten von Amerika

Stellen Sie sich einmal die Vereinigten Staaten bestehend aus Un-Vereinigten Staaten vor. Was wäre, wenn die Wirtschaft des Landes in 50 regionale Feudalgebiete unterteilt wäre, von denen jedes mit seinen Handelsbeschränkungen den freien Austausch von Gütern und Dienstleistungen unterbinden würde? Das würde z. B. bedeuten, dass Microsoft keine Außenstelle in Omaha ohne erdrückende Gebühren eröffnen könnte. Stellen Sie sich vor, dass Floridas Bauern Zölle dafür zahlen müssten, um Pampelmusen nach Georgia zu exportieren, oder dass Zollbeamte Autos kontrollieren würden, die aus dem eigenständigen Herrschaftsgebiet von New York in die autonome Republik New Jersey fahren würden. Was würde vor sich gehen in diesem "geteilten Haus"? Ohne Investitionen zwischen den Staaten und durchlässige Kapitalmärkte würde die Gesellschaft einen niedrigeren Lebensstandard und verheerende Arbeitslosigkeit erfahren. Die Un-Vereinigten Staaten würden über Nacht in wirtschaftlicher Bedeutungslosigkeit versinken. Tragischerweise sieht sich ein Großteil der Welt heute mit genau dieser Misere konfrontiert. Mehr, nicht weniger Globalisierung wird benötigt, um den...

Über den Autor

Martin Wolf ist Mitherausgeber und Chefkommentator bei der Financial Times. Wolf hat an der Universität von Oxford studiert. Er ist Gastprofessor am Nuffield College in Oxford und Professor an der Universität von Nottingham. Er hat zahlreiche journalistische Auszeichnungen erhalten und war in den 1970er Jahren für die Weltbank tätig.


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