Zusammenfassung von Wie viel ist genug?

Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens

Kunstmann, Mehr

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Wie viel ist genug? Buchzusammenfassung
Gutes Leben hat nichts mit Wachstum zu tun.

Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Ist es nicht logisch, dass der Mensch aufhört, nach mehr zu streben, sobald seine Bedürfnisse befriedigt sind, und sich lieber ein schönes Leben macht? So dachte der Ökonom John Maynard Keynes in den 1930er-Jahren, doch diese Theorie hat sich als Irrtum erwiesen: Obwohl die Volkswirtschaften heute reicher sind als je zuvor, arbeiten die Menschen nicht weniger. Das Problem: Die materiellen Begierden sind grenzenlos. Die Autoren dieses Buches, ein Wirtschaftswissenschaftler und ein Philosoph, prangern in durchaus unterhaltsamer Weise den Wachstumswahn an. Doch sie zeigen dem Leser auch einen Hoffnungsschimmer am Horizont, indem sie erklären, wie sich der Mensch aus seiner Unersättlichkeit befreien lässt. Die Skidelskys gehen Fragen des Glücks auf den Grund und zitieren Denker aller Epochen, vom Altertum bis heute. Die Ideen rütteln an einigen ökonomischen Grundfesten. Leider ist das Buch nicht besonders gut strukturiert. Etwas mehr von der Übersichtlichkeit, die in den beiden letzten Kapiteln geboten wird, hätte auch den ersten Kapiteln nicht geschadet. Ansonsten hält getAbstract das Werk für sehr lesenswert und legt es allen ökonomisch und wirtschaftspolitisch Interessierten ans Herz.

Das lernen Sie

  • warum Wachstum nicht glücklich macht
  • was zu einem guten Leben gehört
  • was der Staat dazu beitragen kann
 

Zusammenfassung

Keynes’ Prophezeiung
Mehr Pro-Kopf-Einkommen, arbeitserleichternde Technologien, weniger Arbeit – kurz: ein gutes Leben –, so stellte sich der britische Ökonom John Maynard Keynes in den 1930er-Jahren die Zukunft des Kapitalismus vor. In seinem Aufsatz Wirtschaftliche Möglichkeiten...
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Über die Autoren

Robert Skidelsky ist Wirtschaftswissenschaftler und gilt als Keynes-Spezialist. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung an der Universität Warwick und ist Autor des Keynes-Buches Die Rückkehr des Meisters. Sein Sohn Edward Skidelsky ist Philosoph und hat eine Professur an der Universität Exeter. Er schreibt regelmäßig für New Statesman, The Daily Telegraph und Spectator.


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    Guest vor 4 Jahren
    Güter, die den Grundbedarf befriedigten, würden auch ohne Werbung verkauft... Bei gleichbleibender Wahlfreiheit?
    Unter anderem hierüber wäre spannend, mit den Skidelskys zu diskutieren...

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