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Wissenskapitalismus

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Wissenskapitalismus

Unternehmen, Arbeit und Lernen in der neuen Wirtschaftswelt

Oxford UP,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Machen Sie Ihr Unternehmen bereit, um mit der Währung der Zukunft zu handeln: Wissen.

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Bewertung der Redaktion

6

Qualitäten

  • Umfassend
  • Systematisch
  • Meinungsstark

Rezension

Dieses Buch steht in der Tradition apokalyptischer Wirtschaftsliteratur. Es predigt über das Ende der Welt und ermahnt die Leser, sich zu bekehren und auf eine neue, völlig unbekannte Welt vorzubereiten. Burton-Jones hat jede Menge Tatsachen zusammengetragen, um seine Botschaft zu belegen. Allein für diese Sammlung macht sich das Buch bezahlt, denn es liefert ausreichend Rohmaterial, um sich eine eigene Meinung über die Thesen des Autors zu bilden. Das immer wiederkehrende „TM“ (Trade Mark) über einigen Formulierungen erinnert den Leser glücklicherweise daran, dass Burton-Jones zumindest teilweise Schleichwerbung für seine Beratungspraxis macht. Dennoch lohnt sich die Lektüre. Obwohl der Autor in einigen Dingen falsch liegen mag, hat er doch zu Recht erkannt, dass sich die globale Wirtschaft radikal verändert. Er erklärt nachvollziehbar in einem klaren, wenn auch etwas farblosen Stil, was sich verwandelt und warum das geschieht. getAbstract.com empfiehlt das Buch Selbstständigen, Führungskräften, Privatpersonen, Studenten, Lehrern und Entscheidungsträgern in der Politik.

Zusammenfassung

Die Wissensrevolution

Die alte Welt, eine Welt, in der die Herrschaft über materielle Werte Wohlstand und Macht hervorbrachte, hat Tausende von Jahren überdauert. Doch diese Welt geht zu Ende und sie wird schon bald durch eine neue Welt abgelöst werden, in der Wissen das Tor zu Reichtümern öffnen wird. Die Wissensrevolution steckt noch in ihren Kinderschuhen, doch sie verursacht jetzt schon Angst, Unbehagen und Unsicherheit. Die Wissensrevolution wird die industrielle Revolution überholen und verdrängen. Die industriellen Kapitalisten besassen und/oder herrschten über die für die Produktion benötigten Rohstoffe. Sie gründeten industrielle Vereine - grosse, hierarchische, autoritäre Konzerne, in denen Arbeitermassen unter der Aufsicht von Vorarbeitern schufteten, die Befehle von den obersten Führungskräften erhielten. Die Direktoren mussten sich zumindest theoretisch den Aktionären gegenüber verantworten, denen das Unternehmen gehörte.

All das wird die Wissensrevolution hinwegfegen. In der neuen Welt wird Wissen an sich das wichtigste Kapital - daher der Begriff Wissenskapitalismus - und jeder muss ein Wissenskapitalist sein. "Wissen" ist jedoch nicht mit "Information...

Über den Autor

Alan Burton-Jones, ehemaliger Direkter für Wirtschaftsentwicklung einer Tochterfirma der British Oxygen in London, die sich auf Computerdienstleistungen spezialisiert hat, ist heute Chef einer internationalen Beratungsfirma für Informationstechnologien und Management mit Hauptsitz in Australien. Er hält regelmässig Vorträge auf Tagungen zu Wirtschaft und Technik.


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