Zusammenfassung von Wissensmanagement, Wissenstransfer, Wissensnetzwerke

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Wissensmanagement, Wissenstransfer, Wissensnetzwerke Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umfassend
  • Analytisch
  • Für Einsteiger

Rezension

Weil das Wissen einzelner Mitarbeiter für den Erfolg eines Unternehmens immer wichtiger wird, nimmt auch die Bedeutung des Wissensmanagements zu, argumentieren die Autoren dieses Sammelbandes. Über 30 Fachleute aus unterschiedlichen Branchen führen in das Thema ein, stellen verschiedene Wissensmanagementsysteme vor und erläutern Möglichkeiten der praktischen Umsetzung. Der inhaltliche Bogen des Werks ist sehr weit gespannt; an einigen Stellen kommt es zu Überschneidungen, an anderen hätte man sich dafür etwas tiefer gehende Informationen gewünscht. Doch insgesamt bietet das Buch einen sehr guten, umfassenden Einstieg ins Wissensmanagement. getAbstract empfiehlt es allen Führungskräften, die das Wissen ihrer Mitarbeiter systematisch und dauerhaft für das Unternehmen nutzbar machen möchten.

Über den Autor

Richard Pircher, der Herausgeber dieses Buches, leitet seit 2008 den Studiengang Bank- und Finanzwirtschaft an der Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts Wien. Sein Schwerpunkt liegt auf organisatorischem und persönlichem Wissensmanagement. Von 1999 bis 2008 leitete er das Zentrum für Wissens- und Informationsmanagement der Donau-Universität Krems.

 

Zusammenfassung

Wissen erfolgreich managen

Wissen ist zunächst immer an einzelne Menschen gebunden. Es sind Menschen, die Erfahrungen sammeln, Wissen erwerben und es an andere weitergeben. Mit dem Wissen, das sie bereits besitzen, interpretieren sie ihre Wahrnehmungen und entscheiden, wie sie reagieren. Wissen ist also eine Art Erwartungshaltung: Aus unseren bisherigen Erfahrungen leiten wir Erwartungen darüber ab, wie Situationen zu bewerten sind und was wir tun müssen, um bestimmte Ziele zu erreichen. Dabei können wir nicht sicher sein, ob unsere Bewertungen stimmen, denn absolut sicheres Wissen gibt es nicht.

Im menschlichen Gehirn werden neue Kenntnisse und Erfahrungen verankert, indem neue Vernetzungen entstehen. Ganz ähnlich läuft der Wissenserwerb in einer Organisation ab: Wenn das Wissen des Einzelnen einen Nutzen bringen soll, muss es in Netzwerken weitergegeben und ausgebaut werden. Dazu braucht es eine neue Form des Managements. Im industriellen Zeitalter waren die Dinge klar geregelt: Chefs gaben Anweisungen, Untergebene führten sie aus. Doch im Zeitalter der Wissensarbeit ist dieser Ansatz gefährlich: Wo Mitarbeiter zu Befehlsempfängern degradiert werden, setzen sie ihr...


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