Zusammenfassung von Work Rules!

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Work Rules! Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Innovativ

Rezension

Google hat binnen wenigen Jahren unzählige Standards in der digitalen Welt gesetzt und einen Bekanntheitsgrad erreicht, der sogar den angesehener Marken wie Coca-Cola übertrifft. Das schürt den Neid vieler, die Googles Unternehmensvision als Spaßkultur abtun und den Vorwurf erheben, Google würde nur Talente von der Konkurrenz abwerben. Dass hinter der Arbeitskultur von Google bedeutend mehr steckt, schildert Laszlo Bock, seit 2006 HR-Verantwortlicher des Unternehmens, in diesem Buch. Verblüffend offen gewährt er Einblicke in die Personalpolitik seines Unternehmens, indem er unter anderem den ausgefeilten Rekrutierungsprozess beschreibt – dem Bauchgefühl und der Intuition einzelner Vorgesetzter wird eine klare Absage erteilt – oder die Personalentwicklung erläutert, die sich auf die beiden Extreme beste und schlechteste Mitarbeiter fokussiert. Bock zeigt sich durchaus selbstkritisch und berichtet über Misserfolge ebenso wie über Kritik an bestehenden Programmen. Das Buch gewährt erstaunliche Einsichten in ein Unternehmen, das dank seiner Mitarbeiter in kurzer Zeit herausragende Erfolge erzielt hat. Einiges davon lässt sich kopieren – auch von Unternehmen, die über kein großes Personalbudget verfügen. getAbstract empfiehlt das Buch allen HR-Managern.

Über den Autor

Laszlo Bock ist Personalverantwortlicher bei Google, einem Unternehmen, das mehrfach zum besten Arbeitgeber gewählt wurde. Bock war in verschiedenen Funktionen außerhalb des HR-Managements tätig, bevor er 2006 zu Google kam.

 

Zusammenfassung

Von den Anfängen

Larry Page und Sergey Brin, die beiden Gründer von Google, lernten sich auf einer Universität in Kalifornien kennen. Sie waren fasziniert vom damals noch sehr chaotisch organisierten Internet und begannen eine Suchmaschine zu entwickeln, um Webseiten besser finden zu können. Im Unterschied zur Konkurrenz sollte ihre Suchmaschine aber nicht nur jene Seiten anzeigen, die zu den eingetippten Begriffen passten, sondern vor allem solche, die den Anwendern auch den größtmöglichen Nutzen versprachen. Da brauchbare Seiten häufig untereinander verlinkt sind, wurde in den Programmiercode ein Ranking von Backlinks eingebaut. Mit ihrem neuen, nutzerorientierten Suchprogramm fanden Page und Brin viele Gleichgesinnte, die von Anfang an am Projekt mitwirkten und dafür Beteiligungsrechte erhielten, die die beiden Google-Gründer großzügig verteilten. Den studentischen Eifer behielten die meisten von ihnen bei: Wie in Studentenzeiten konnten sie sich weiter voller Leidenschaft für die spannendsten Projekte einsetzen, während Google sie und ihre Familien umsorgte. Die Aussicht, neue bahnbrechende Ideen umzusetzen und damit die Welt zu verändern, ist bis heute ein starker ...


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    T. W. vor 2 Jahren
    Schön zu lesen... jedoch ist doch häufig der Rat zu hören, man soll bessere und vielleicht auch klügere Mitarbeiter einstellen, als man selbst ist. Nur, wie stellt man das fest, wenn man im Zweifel nicht mehr versteht, wovon das Gegenüber gerade spricht? Ist das dann eine Frage des Glaubens?