Zusammenfassung von Zeitwertkonten

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Zeitwertkonten Buchzusammenfassung
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Bewertung

5

Qualitäten

  • Inspirierend
  • Innovativ

Rezension

Früher in Rente gehen, eine Auszeit nehmen, sich um die Kinder oder um pflegebedürftige Angehörige kümmern – all das lässt sich meist nur bewerkstelligen, wenn ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind. Wie man diese attraktiv ansparen kann, erläutern die Autoren in ihrem Buch. Zeitwertkonten, so prognostizieren sie, sind das „Lebensarbeitszeitmodell“ der Zukunft. Sie beschreiben detailliert, was Zeitwertkonten sind, welche rechtlichen Grundlagen dafür existieren und wie sich die Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer darstellen. Bandwurmsätze mit viel Fachjargon und ein eher trockener Stil machen das Lesen allerdings nicht unbedingt zum reinen Vergnügen. Sehr hilfreich ist der Anhang mit zahlreichen Literaturtipps, Internetlinks und Gesetzestexten. getAbstract empfiehlt das Buch deutschen Arbeitgebern ebenso wie Arbeitnehmern, vor allem den gewerkschaftlich engagierten unter ihnen, um sich mit dieser noch neuen Materie vertraut zu machen.

Über die Autoren

Thomas Pochadt ist Versicherungsbetriebswirt und hat sich auf die betriebliche Altersversorgung spezialisiert. Er sammelte Erfahrungen u. a. bei internationalen Versicherern, Industriemaklern und einer Schweizer Privatbank. Derzeit betreut er als Prokurist und Senior Consultant der Deutschen Zeitwert GmbH Projekte bei der Sauer Finance Holding GmbH. Steffen Raab ist Geschäftsführer der Deutschen Zeitwert GmbH. Seine fachlichen Kompetenzen umfassen die Ablauf- und Aufbauorganisation, den Vertrieb, das Marketing, die Konzeptentwicklung und deren Umsetzung.

 

Zusammenfassung

Heute arbeiten, morgen kassieren

Ganz neu ist die Idee nicht: VW startete bereits 1998 mit seinem Zeit-Wertpapier eine neue Ära der Altersabsicherung. Was der Arbeitnehmer während seines Arbeitslebens an Überstunden und Entgeltbeträgen ansparte, konnte er später dazu nutzen, bei vollen Bezügen früher in Rente zu gehen. Die Beine dieses Modells waren allerdings noch etwas wacklig, weil rechtliche Grundlage und Insolvenzschutz fehlten. Doch der Gesetzgeber zog schnell nach, es kam das erste „Flexigesetz“ (Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen), das zehn Jahre später, im August 2008, novelliert und zum so genannten „Flexi II“ umgebaut wurde. Ein wichtiges Element dieses Gesetzes ist, dass der Arbeitgeber ein Zeitwertkonto nicht antasten darf, um z. B. laufende Arbeitszeit- oder Produktionsschwankungen auszugleichen.

Was Sie als Arbeitnehmer auf Ihrem Konto ansparen, steht in den Betriebsvereinbarungen: Dies können z. B. Tantiemen, Weihnachts- oder Urlaubsgeld, Resturlaub oder Überstunden oder ein fester Betrag Ihres Gehalts sein, auf den Sie monatlich verzichten. Letzteres ist derzeit die Regel. Das Guthaben wird Ihnen dann in...


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