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Zukunft machen
Buch

Zukunft machen

Wie Sie von Trends zu Business-Innovationen kommen

Campus, 2007 Mehr

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Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Endlich mal ein Praxis-Guide, der hält, was er verspricht. Noch dazu zu einem so spannenden Thema wie zukünftige Entwicklungen und Business-Trends. Allerdings muss der Leser seine grauen Zellen auf Trab bringen, statt das Buch einfach nur zu konsumieren. Am meisten Nutzen zieht man daraus, wenn man sich den „Praxis-Checks“ widmet, Aufgaben, die ausnahmsweise nicht aus der blanken Aufforderung „Legen Sie eine Liste an mit ...“ bestehen. Vielmehr regen die Autoren zum Arbeiten, Nach- und Querdenken an. So lernt man Stück für Stück, selbst der beste Wegweiser für die Zukunft des eigenen Unternehmens zu werden. In dem für Matthias Horx typischen klaren und teilweise brillanten Stil geschrieben, liest sich Zukunft machen auch noch prima. getAbstract empfiehlt das Buch deshalb wärmstens allen Unternehmenschefs, Geschäftsführern, Managern sowie Mitarbeitern in F&E-Abteilungen.

Zusammenfassung

Trends – Hypes, Modewellen oder seriöse Disziplin?

Wer den Begriff Trendforschung hört, denkt oft an Modewellen, Klischees und rasch vergängliche, medial aufgeputschte Hypes. Um all dies geht es hier nicht, sondern um mit wissenschaftlichen und analytischen Methoden erkennbare gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Veränderungen – und darum, wie man diese vorausahnt und sie darüber hinaus für das eigene Unternehmen nutzen kann.

Zukunftsforschung gibt es schon seit der Antike: Das Orakel von Delphi war vermutlich der erste Thinktank der Welt. Hier wurde durch einen Priesterorden systematisch Wissen aus allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen gesammelt, ausgewertet und in publikumswirksamen Inszenierungen verkündet. Inzwischen ist die „Futurologie“ den Kinderschuhen entwachsen, und das Geschäft mit Prognosen wird ernst genommen. Dennoch sind nicht alle Vorhersagen treffsicher. Gerade Experten geben oft kolossal falsche Prognosen ab, was daran liegt, dass sie einen zu engen Horizont haben. Je größer das Allgemeinwissen eines Zukunftsforschers ist, desto besser werden seine Ergebnisse sein.

Im Unterschied zur Unternehmensberatung liefert die Trendforschung...

Über die Autoren

Matthias Horx ist einer der bekanntesten Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Er ist Gründer des Zukunftsinstitutes in Kelkheim bei Frankfurt am Main und Autor zahlreicher Bücher zur Trendforschung, u. a. Zukunft mobile Kommunikation, Future Fitness und Smart Capitalism. Jeanette Huber sammelte Erfahrung in der IT und Unternehmensberatung, bevor sie zum Zukunftsinstitut kam, wo sie Mitglied der Geschäftsleitung ist. Andreas Steinle ist Geschäftsführer des Zukunftsinstituts. Er schreibt u. a. eine monatliche Kolumne im manager magazin. Eike Wenzel ist Chefredakteur des Zukunftsinstituts. Zuvor war er u. a. für Horizont, Wirtschaftswoche und Frankfurter Rundschau tätig.


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