Zusammenfassung von Zurück zur D-Mark?

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Zurück zur D-Mark? Buchzusammenfassung
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Bewertung

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8 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Anfang 2013: Alle Welt hackt auf dem Euro herum, nicht wenige beschwören die D-Mark aus dem Grab herauf. Der deutsche „Wirtschaftsweise“ Peter Bofinger riskiert einen Perspektivwechsel, beleuchtet die Vorteile der Gemeinschaftswährung und weist auf die Gefahren eines monetären Alleingangs hin. Gerade weil in der aufgeregten Eurodebatte die Argumente oft genau andersherum gewichtet werden, lässt sich aus dieser knappen, verständlich formulierten Analyse einiges an Erkenntnis gewinnen, ob man mit Bofinger nun einverstanden ist oder nicht. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die prüfen wollen, ob die D-Mark wirklich besser war – und wäre.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum die Eurokrise trotz Rettungspaketen weiterschwelt und
  • weshalb nicht die D-Mark, sondern ein verbesserter Euro die sinnvolle Antwort ist.
 

Über den Autor

Peter Bofinger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg und Mitglied des Sachverständigenrats der deutschen Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR).

 

Zusammenfassung

Wutbürger und Wutökonomen

Viele Bürger und Ökonomen in Deutschland betrachten die Eurokrise mit Schrecken. Sie fürchten um Ersparnisse und Wohlstand. Eine Fülle von Anti-Euro-Argumenten prasselt auf uns herab. Die Fundamentalkritik, der Euro sei eine Fehlkonstruktion, wird begleitet von Vorwürfen an die südlichen Euroländer und an die Politiker, die inzwischen die Regeln des Maastricht-Vertrags gebrochen haben. So genannte Wutbürger und Wutökonomen fordern einen Rückzug aus dem Euro. Sie nennen die Gemeinschaftswährung hartnäckig weiter „Teuro“, obwohl die Inflation in Deutschland seit der Euroeinführung gesunken ist. Beim Stichwort D-Mark hingegen schwelgen viele Deutsche in Nostalgie.

Was die Kritiker verschweigen

Die Eurokritiker verschweigen, dass gerade Deutschland vom Euro und dessen Krise profitiert hat. Seit Ende 2009 wertete die Einheitswährung gegenüber Dollar, Yen und Renminbi bis zu 25 Prozent ab. Das erhöhte die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exporteure viel mehr als die Hartzreformen und verhinderte Deflation und kräftige Lohneinbußen. Staat und Unternehmen profitieren von ungewöhnlich niedrigen Zinsen. Übersehen wird auch, dass viele...


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