Unternehmensbiografien

Unternehmen, deren Geschichte in Buchform abgehandelt wird, haben meistens etwas richtig gemacht – immerhin haben sie lange genug existiert, um Hunderte von Buchseiten zu füllen. Und selbst aus verheerenden Fehlern lässt sich bekanntlich lernen.

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Artikel

Ulf J. Froitzheim

Brand eins, 2015

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Artikel

Mischa Täubner

Brand eins, 2015

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Artikel

Thomas Ramge

Brand eins, 2014

(7)

Artikel

Steffan Heuer und Thomas Ramge

Brand eins, 2012

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Beeindruckende Unternehmensbiografien

Erfahren Sie, wieso bei Ikea nichts dem Zufall überlassen wird und wie Quelle-Gründer Gustav Schickedanz Teil des deutschen Wirtschaftswunders wurde. Wie konnte Bionade zum Kultgetränk aufsteigen und die friesische Familie Reemtsma zum führenden Zigarettenhersteller werden? Welche Verstrickungen von Wirtschaft und Politik prägen den russischen Riesenkonzern Gazprom und wie konnte der Bremer Kaffeeröster Klaus J. Jacobs trotz großer Schulden einen kühlen Kopf bewahren? Hat SAP tatsächlich das Wirtschaftsleben verändert? Neugierig machende Fragen wie diese werden in den zahlreichen Unternehmensbiografien beantwortet, deren Zusammenfassungen getAbstract im Programm hat. Sie basieren auf Büchern von Autoren, die ihr Handwerk verstehen: Spannende Schilderungen realer Geschehnisse und Erfolgsstorys, aus denen man viel lernen kann.

Kritische Betrachtungen

Nicht jede Unternehmensbiografie erschöpft sich in purer Bewunderung für geschäftlichen Erfolg. Manche Bücher setzen sich auch sehr kritisch mit Firmen und Konzernen auseinander. So kommt beispielsweise Google nicht besonders gut weg, wenn es um den laxen Umgang mit dem Datenschutz geht. „Die unkontrollierte Weltmacht im Internet“, heißt es da im Untertitel. Vergleichbare Kritik muss sich auch Facebook gefallen lassen. Über „Die geheimnisvollen Herren C&A“ erfährt man nicht nur Erfolgsstorys, sondern auch dunkle Kapitel der Firmen- und Familiengeschichte Brenninkmeyer. Auch die teils skurrilen familiären Rivalitäten der Sportartikelhersteller Puma und Adidas dürfen da natürlich nicht fehlen. Ebenfalls sehr interessant ist das Buch über das Wirtschaftsimperium Kirche, in dem diese als „größter Konzern Deutschlands“ bezeichnet wird – wer hätte das gedacht? Sie sehen also: Es lohnt sich, die Zusammenfassungen von getAbstract zu lesen. Sie erfahren jenseits nüchterner Wirtschaftstheorien und Zahlenspiele, welchen Einfluss menschliche Stärken und Schwächen sowie äußere Faktoren auf ein Unternehmen haben können.