Zusammenfassung von Apocalypse No!

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Apocalypse No! Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Wer nicht bereit ist, diesem Buch ein Höchstmass an Konzentration entgegenzubringen, sollte es lieber gar nicht erst aufschlagen: Es geht - vordergründig - um Zahlen, Daten, Fakten, Statistiken. Doch dahinter verbirgt sich ein Umweltkrimi, der an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt. Die Schreckensszenarien der Umweltzerstörung will der Autor mit Hilfe der Statistik (seinem Metier) als falsch entlarven. Die Realität sehe ganz anders aus, die Erde und die Menschen seien alles in allem heute besser dran als je zuvor. Dabei gelingt es Bjørn Lomborg durchaus nicht immer, hundertprozentig schlüssige Beweise anzutreten, doch seine Argumente sind Anlass genug, einmal genauer hinzusehen und Themen wie Treibhauseffekt, Wasserverschmutzung, Arten- und Waldsterben aus einem anderen Blickwinkel unter die Lupe zu nehmen. Dass der Autor rundweg alle Warner vor Umweltproblemen Lügen strafen will, mag kritische Leser skeptisch stimmen - aber genau das ist wohl der tiefere Sinn dieses Buches. getAbstract.com empfiehlt es jedem, der in der Debatte über ökologische Probleme mitreden will.

Über den Autor

Bjørn Lomborg lehrt Statistik an der Universität Åarhus. Er zählt zu den ehemaligen Umweltaktivisten und Greenpeace-Mitgliedern.

 

Zusammenfassung

Umweltprobleme: Propaganda und Realität

Haben die Umweltaktivisten wirklich Recht, wenn sie behaupten, unser Planet liege allmählich in den letzten Zügen? Oder soll man eher jenen glauben, die meinen, alles sei halb so schlimm? Wir sollten uns bemühen, die Lage realistisch einzuschätzen und einige belegbare Tatsachen nicht zu übersehen. Dazu gehört z. B., dass 1970 in den Entwicklungsländern nur 30 % der Menschen über sauberes Trinkwasser verfügten, während es heute 80 % sind. Zweifellos ein sehr positiver Trend. Dennoch: Nach wie vor haben über eine Milliarde Menschen kein sauberes Trinkwasser, es ist also viel zu früh, sich zurückzulehnen und zu behaupten, alles sei in bester Ordnung. Dieses Beispiel zeigt deutlich: Es kommt bei vielen Problemen auf die Sichtweise an und v. a. darauf, ob eine Behauptung auf kurzfristigen Trends von wenigen Jahren beruht oder ob wirklich alle verfügbaren Zahlen berücksichtigt wurden und man von einem langfristigen Trend ausgehen kann. Nur ein solcher ist nämlich relevant.

Viele Menschen glauben das, was sie in den Medien hören, und zwar meist ohne es zu hinterfragen. Erst recht, wenn die Quelle, wie beispielsweise das Worldwatch Institute...


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