Zusammenfassung von Der schwarze Grat

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Der schwarze Grat Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

In sehr gut lesbarer Prosa, als gelungene Verknüpfung von Entwicklungs- und Kriminalroman präsentiert der Autor die scheinbar trockene Materie einer Firmen-Biographie. Das Buch über die Geschichte eines schwäbischen Unternehmens liest sich durchweg leicht und flüssig. Man bekommt den Eindruck, endlich einmal hinter die Kulissen eines mittelständischen Betriebes geblickt zu haben und dabei nicht nur wirtschaftliche Zusammenhänge, sondern viel mehr noch das Menschliche unter der (mehr oder weniger) glanzvollen Fassade erspürt zu haben. Ganz nebenbei bekommt der Leser dabei einen Abriss der deutschen Wirtschaftsgeschichte, vom Beginn des zweiten Weltkriegs bis ins 21. Jahrhundert, serviert. getAbstract.com empfiehlt dieses Buch allen Führungskräften und darüber hinaus jedem Leser als spannendes Porträt eines grossen Unbekannten: des deutschen mittelständischen Unternehmers.

Über den Autor

Burkhard Spinnen wurde 1956 in Mönchengladbach geboren und lebt in Münster. Der Schriftsteller hat bereits mehrere Literaturpreise erhalten: u. a. 1991 den Aspekte-Literaturpreis, 1999 den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und 2002 den Caroline-Schlegel-Schelling-Preis der Stadt Jena. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter Kalte Ente, Dicker Mann im Meer, Belgische Riesen und Bewegliche Feiertage.

 

Zusammenfassung

Am Anfang war die Wasserkraft

Die berufliche Karriere von Georg Lindenmaier ist keineswegs gerade und schon gar nicht vorgegeben: Er übernimmt nicht etwa ein elterliches Unternehmen, sondern kämpft sich hoch, vom Buchhalter zum Betriebsleiter und schliesslich zum selbstständigen Unternehmer. Mangels Kapital stellt er seine Firma Lindenmaier & Co. - Präzisionsteile aus Messing und Stahl, kurz "Lico" genannt, nach der Gründung 1933 auf die grüne Wiese. Untersulmetingen bei Laupheim ist der gewählte Standort. Die Firmengebäude stehen in idealer Weise direkt neben einem Fluss, sodass es sich anbietet, die längst stillgelegte Wassermühle aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Zum damaligen Zeitpunkt sieht man die Versorgung mit eigenem Strom als Basis für den Erfolg einer feinmechanischen Produktion.

Lico kommt erstaunlich rasch nach oben, liefert an AEG, Triumph und BMW und ab 1936 - als Resultat der Teilnahme an der Leipziger Messe - auch an die Firma Braun. Der Krieg ist dann zunächst eine Zäsur für das Unternehmen, aber im Sog des Wirtschaftswunders geht es anschliessend umso steiler bergauf. In den goldenen 50ern klettert der Umsatz auf sieben Millionen DM und Mitte...


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