Zusammenfassung von StatusAngst

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StatusAngst Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Arbeitsplatzverlust, Insolvenz, Fehlspekulationen an der Börse, Wirtschaftskrise – der damit einhergehende Statusverlust ist ein Gespenst, vor dem immer mehr Menschen Angst bekommen. Viel Geld zu haben oder wenigstens regelmäßig Geld zu verdienen, hat im kapitalistischen, auf Gelderwerb und Profit ausgerichteten Wirtschaftssystem nahezu unausweichlich einen hohen Stellenwert. In den Augen der Gesellschaft wie denen des Einzelnen liegt der Schluss vom Haben auf das Sein nur allzu nahe: Wir sind, was wir sind, durch das, was wir haben. Oder durch das, was wir uns leisten können: Komfort, Sicherheit, Statussymbole. Aber muss dies so sein? Schnappt die Statusfalle zwangsläufig zu? Alain de Botton beleuchtet die Phänomene Status, Statussymbole, Statusverlust und die Angst vor diesem Verlust unter mannigfaltigen kulturgeschichtlichen Aspekten. Dadurch relativiert er unsere heutige Auffassung von Status und öffnet den Horizont für andere Sichtweisen. getAbstract empfiehlt diesen Großessay nicht nur wegen seines tiefgründigen Inhalts, sondern dank des charmanten Stils des Autors auch als Lesevergnügen par excellence.

Über den Autor

Alain de Botton wurde 1969 in der Schweiz geboren, wuchs in Genf auf und studierte Geschichte und Philosophie in England. Als Autor betätigt er sich vorwiegend als literarischer Essayist, und als Journalist gehört er in die Riege der „Edelfedern“ britischer Sonntagszeitungen. Zu seinen Büchern, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden, gehören Versuch über die Liebe, Wie Proust Ihr Leben verändern kann, Trost der Philosophie und Kunst des Reisens. Alain de Botton lebt in London.

 

Zusammenfassung

Status – ein psychologisches Phänomen, das zum Problem werden kann

Hohe Anerkennung und besondere Zuwendung verleihen einem Menschen einen herausragenden Status. Das kann aufgrund besonderer schulischer oder sportlicher Leistungen geschehen oder auch aufgrund beruflicher, künstlerischer oder wissenschaftlicher Erfolge. Auch Kombinationen solcher Leistungen sind denkbar, ja sogar häufig. Leistung und Verdienst sind heute die in westlichen Gesellschaften verbreitetsten Formen des Statuserwerbs. Status durch Geburt (Adel) spielte dagegen in der Vergangenheit die bedeutendere Rolle. Mit der vermehrten Achtung durch andere, vor allem durch die Referenzgruppe (Peergroup), steigt auch die Selbstachtung. Statusstreben ist zunächst durchaus positiv zu sehen, weil es dazu anspornt, die eigenen Begabungen nutzbringend einzusetzen und das Beste zu geben.

Zu allen Zeiten haben die Erfolgreichen ihren Status damit begründet, dass es eben die Stärksten sind, die am meisten Beute nach Hause tragen, die Frauen und Kinder am besten beschützen und das Territorium am klügsten verteidigen. Ihnen gebührt am meisten Anerkennung und Zuwendung, sie haben, durchaus zu Recht, Anspruch...


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