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Erfolgreicher verhandeln mit Gefühl und Verstand
Buch

Erfolgreicher verhandeln mit GefΓΌhl und Verstand

Campus, 2007 ΠΏΠΎΠ΄Ρ€ΠΎΠ±Π½Π΅Π΅...

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Bewertung der Redaktion

7

QualitΓ€ten

  • Umsetzbar

Rezension

Das Harvard-Konzept ist ein Standardwerk der Verhandlungstechnik. Es vertritt das Konzept des sachbezogenen Verhandelns, Emotionen werden weitgehend ausgeblendet. Wahrscheinlich allzu weitgehend, selbst nach dem Geschmack der Autoren, denn mit diesem Buch legt einer von ihnen ein Werk ΓΌber emotionales Verhandeln nach. Zusammen mit dem Psychologen Daniel Shapiro lotet Roger Fisher die GefΓΌhlswelt von Verhandlungspartnern aus. Das Emotionschaos schrumpfen sie auf ΓΌbersichtliche fΓΌnf Kategorien zusammen, die so genannten GrundbedΓΌrfnisse: WertschΓ€tzung, Verbundenheit, Autonomie, Status und Rolle. Wer darauf achtet, soll besser verhandeln und echte Win-win-Situationen herbeifΓΌhren kΓΆnnen. Ob die emotionale Komponente wirklich bei der Konfrontation mit knallharten Verhandlungsgegnern hilft, sei dahingestellt. Jedenfalls bietet das Buch eine unterhaltsame LektΓΌre mit vielen Beispielen. getAbstract empfiehlt es allen Verhandelnden, die mit dem rein rationalen Ansatz nicht zufrieden sind.

Zusammenfassung

Emotionen: StΓΆrungen oder Erfolgsfaktoren

Angenommen, ein wichtiger Kunde, mit dem Sie lange ΓΌber einen Kauf verhandelt haben, sagt Ihnen in letzter Minute ab – kΓΆnnen Sie da cool und locker bleiben? Oder ein AutohΓ€ndler erklΓ€rt Ihnen frech, dass sein Betrieb nicht fΓΌr den defekten Motor des gerade gekauften Neuwagens haftet – bleiben Sie da ganz sachlich und gelassen? Wohl kaum. Den Kunden mΓΆchten Sie vielleicht anflehen und dem VerkΓ€ufer eine Beleidigung an den Kopf werfen. Das ist normal: Sie sind ein Mensch, Ihre Emotionen kΓΆnnen Sie nicht einfach abstellen. Allerdings gibt es zwei Sorten von Emotionen: Negative kΓΆnnen Beziehungen schΓ€digen und die LΓΆsung von Problemen behindern, oder aber sie verraten Sie schlicht, weil der Verhandlungspartner genau mitbekommt, was in Ihnen vorgeht. Positive Emotionen hingegen bereichern eine Verhandlung: Sie bauen Angst ab, sodass Sachfragen offen und in heiterer AtmosphΓ€re geklΓ€rt werden kΓΆnnen, und verbessern die Beziehung zum Verhandlungspartner. Statt z. B. die negative Emotion β€žMisstrauenβ€œ zuzulassen, sollten Sie versuchen, das Ganze positiv zu sehen, als β€žkooperative Arbeitsbeziehungβ€œ etwa. Auf keinen Fall dΓΌrfen Sie versuchen...

Über die Autoren

Roger Fisher ist emeritierter Professor der Rechtswissenschaft an der Harvard Law School. Seit 1979 ist er Direktor des Harvard Negotiation Project. Er ist Mitautor des Standardwerks ΓΌber erfolgreiches Verhandeln, Das Harvard-Konzept. Daniel Shapiro hat klinische Psychologie studiert und sich auf die Psychologie von Verhandlungen spezialisiert. Er lehrt u. a. Verhandlungstechniken an der Harvard Law School und an der Harvard Medical School.


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