Zusammenfassung von Investieren in Afrika

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Investieren in Afrika Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Der Schwarze Kontinent gilt als weißer Fleck auf der Landkarte der internationalen Finanzwelt. Traurige Schlagzeilen über bittere Armut, blutige Stammesfehden und habgierige Politiker bestimmen das Bild. Hartmut Sieper stemmt sich diesem einseitigen Eindruck tapfer entgegen, belegt die eindrucksvolle Entwicklung vieler Staaten mit harten Zahlen und deutet auf die vielen „Schätze“ hin, die „Querdenker“ wie er selbst auf dem Kontinent heben können. Das ist einerseits sehr lobenswert. Andererseits verschließt er in seinem schwärmerischen Optimismus die Augen vor vielen echten Problemen. Der teuflische Kreislauf von Rohstoffreichtum, Bürgerkriegen und bitterer Armut in vielen Gegenden Afrikas? Für Sieper kein Thema. Statt sich etwa mit der katastrophalen Wirklichkeit eines erdölreichen Staates wie Nigeria auseinanderzusetzen, schlägt er gebeutelten amerikanischen Bauunternehmen vor, dort Häuser zu bauen. Unbeschäftigte deutsche Maurer, so der Autor, könnten ihren schlecht ausgebildeten südafrikanischen Kollegen außerdem den rechten Winkel erklären. Diese gelegentliche Naivität erstaunt umso mehr, als das Buch sonst überaus detailliert und kundig Auskunft gibt. getAbstract empfiehlt es allen, die heute gegen globale Finanzströme anschwimmen möchten, um morgen mit ihrem Geld in einem – hoffentlich – sicheren Hafen zu landen.

Über den Autor

Hartmut Sieper ist Geschäftsführer der Sieper Business Consulting GmbH und der Trans Africa Invest GmbH. Mit dem Thema Emerging Markets beschäftigt sich Sieper seit den 1990er Jahren, als er in Osteuropa für eine Asset-Management-Gesellschaft tätig war.

 

Zusammenfassung

Warum ausgerechnet Afrika?

Viele Investoren und Unternehmer scheuen Afrika wie der Teufel das Weihwasser. Instabile Regierungen, Massenarmut, Bürgerkriege – die Liste der vermeintlichen Schwachstellen ist lang. Doch werfen Sie einmal einen Blick zurück auf die Situation in Osteuropa kurz nach der Wende: Über viele Länder wurde damals ebenso negativ geurteilt. Wer jedoch investierte, konnte zehn Jahre später traumhafte Gewinne einstreichen. Baron von Rothschild prägte einst die Losung „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“. Heutzutage sollte man diese zumindest abwandeln in „Kaufen, sobald das Schießen aufgehört hat“. Afrika braucht Menschen mit Pioniergeist, Leute, die Risiken einzugehen bereit sind, ohne draufgängerisch aufzutreten. Der Kontinent ist reich an Bodenschätzen, seine wachsende Mittelschicht will konsumieren, und die oft mangelhafte oder fehlende Infrastruktur benötigt dringend Investitionen. Natürlich sind die Herausforderungen groß: Weit verbreitete Korruption, eine z. T. rückständige Mentalität der Einheimischen, Tropenkrankheiten etc. Wen das abschreckt, der sollte von Afrika besser Abstand nehmen. Für alle anderen gibt es ermutigende Statistiken: Zum ersten...


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