Zum ersten Mal eine Führungsaufgabe zu übernehmen, kann schon ein bisschen Angst machen: Hat man wirklich das Zeug dazu? Welche Skills sind nötig? Und wie soll man die Hals über Kopf erlernen? Personalentwickler Normen Ulbrich begleitet den Start in die Führungsrolle mit wöchentlichen und monatlichen Anregungen zur Reflexion. Und er rät dringend zu einer Lernpartnerschaft – also zum regelmäßigen Austausch mit einer Person, die sich beruflich ebenfalls in den Startlöchern befindet. So verbinden sich Fremd- und Selbsteinschätzung, wichtige Lektionen können geteilt und schon gemachte Fehler vermieden werden. Ein nützliches Kompendium mit vielen altbewährten, aber auch einigen unkonventionellen Tipps.
Führung lernen heißt reflektieren, reflektieren und nochmals reflektieren.
Niemand wird als Führungskraft geboren. Wenn Sie gerade in eine Leitungsaufgabe berufen worden sind, werden Sie erst einmal feststellen, wie wenig Ahnung Sie davon haben. Das ist normal und kein Grund zu übertriebenen Selbstzweifeln. Führen lernen heißt Fähigkeiten erwerben und Erfahrungen sammeln – vor allem aber über sich selbst und seine Arbeit nachdenken. Dieses Arbeitsbuch soll Sie In Ihrem ersten Jahr als Führungskraft begleiten. Über 48 Wochen hinweg bietet es Anregungen für eine persönliche Wochenreflexion und nach jeweils vier Wochen für eine Monatsreflexion.
Reflexion bedeutet, Erfahrungen, Situationen und Handlungen zu durchdenken und daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Nehmen Sie sich dafür regelmäßig Zeit und achten Sie auf Details. Nur so ermöglicht die Reflexion Veränderung. Diese wiederum benötigt Zeit: Aus Gedanken werden Worte, aus Worten Taten, aus Taten Gewohnheiten, und Gewohnheiten formen den Charakter. Deshalb ist Reflexion grundlegend wichtig für die persönliche Entwicklung. Gehen Sie jeweils diese vier Schritte...
Normen Ulbrich ist Führungskräftetrainer, Teamentwickler, Speaker, Autor und Gründer eines Unternehmens für Personalentwicklung.
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