Join getAbstract to access the summary!

Sinnlos glücklich

Join getAbstract to access the summary!

Sinnlos glücklich

Wie man auch ohne Purpose Erfüllung bei der Arbeit findet

Vahlen,

15 min read
9 take-aways
Audio & text

What's inside?

So arbeiten und leben Sie sinnerfüllt – unabhängig vom Unternehmens-Purpose.


Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Kontrovers
  • Meinungsstark
  • Unterhaltsam

Rezension

Ein Gespenst geht um in westlichen Unternehmen: die Angst, im Kampf um die Talente den Kürzeren zu ziehen. Deshalb bespaßen sie ihre Beschäftigten mit Deskbikes, Napping Rooms oder Getränkemarken und setzen dem Ganzen mit einem „Noble Purpose“ das Sahnehäubchen auf. Mitarbeitende sollen so motiviert werden, da sie ja ein kleines bisschen zur Weltrettung beitragen. Blödsinn, meint Ingo Hamm und argumentiert höchst amüsant und mit vielen Querverweisen. Vor allem erklärt er, wie man sich ganz ohne professionelle Sinngeberei sein eigenes Lebensglück auf den Leib schneidert.

Take-aways

  • ​​Unternehmen formulieren Purpose-Versprechen hauptsächlich, um Mitarbeitende zu binden.
  • Den meisten Menschen ist Selbstbestimmung im Job wichtiger als ein übergeordneter Purpose.
  • Weder Corporate Social Responsibility noch New Work sind wirklich sinnstiftend.
  • Die meisten Menschen suchen nicht nach Sinn, sondern nach der verlorenen intrinsischen Motivation.
  • Der Existenzialismus liefert einen Ansatz zur Umdeutung ungeliebter Arbeit.
  • Existenzialistisch motivierte Menschen konzentrieren sich auf die Arbeit selbst.
  • Fragen Sie sich nicht, warum Sie etwas tun, sondern was Sie durch Ihr Tun bewegen.
  • Motivierende Aufgaben sind abwechslungsreich, ganzheitlich und bedeutsam.
  • Suchen Sie nicht den Sinn des Lebens – gestalten Sie ihn.

Zusammenfassung

​​Unternehmen formulieren Purpose-Versprechen hauptsächlich, um Mitarbeitende zu binden. 

Glaubt man der New-Work-Bewegung, verrichten die meisten Menschen sinnlose Bullshit-Jobs, arbeiten also ohne gesellschaftlichen Mehrwert oder Sinn. Dieser wird neuerdings auch „Noble Purpose“ genannt. In Deutschland wäre laut einer Umfrage jeder zweite Beschäftigte bereit, für eine erfüllende oder gesellschaftlich wichtige Tätigkeit Gehaltseinbußen in Kauf zu nehmen – das freut die rekrutierenden Unternehmen. Auto-, Kosmetik-, Software- und Modehersteller übertreffen einander mit absurden Heilsversprechen, wie sie die Welt besser, schöner, gerechter und nachhaltiger gestalten wollen.

Nicht das, was sinnvoll ist, verändert die Welt – sonst hätten wir keine Klimakrise – sondern das, was getan wird: daher die Klimakrise.

Leider zeigt die Menschheitsgeschichte: Wenn Leute ihrem Handeln einen übergeordneten Sinn verleihen, kommt dabei in vielen Fällen bestenfalls ein Fiasko heraus – und schlimmstenfalls ein Massenmord. Umgekehrt verpuffen sinnvolle Initiativen wie etwa die Freitagsdemonstrationen fürs Klima. Denn entscheidend dafür, welche Ideen wirklich etwas verändern, ist nicht deren Sinn, sondern dass danach gehandelt wird. Laut einer Studie formulieren neun von zehn Unternehmen ihren Purpose aber gar nicht mit der Absicht, irgendetwas für die Weltrettung zu tun. Er dient einzig und allein der Bindung der Mitarbeitenden.

Den meisten Menschen ist Selbstbestimmung im Job wichtiger als ein übergeordneter Purpose.

Der moderne Mensch ist verunsichert: Digitale Transformation, Globalisierung, Coronakrise, Statuszwang, Kontrollverlust und ein allumfassender Optimierungswahn überfordern und machen Angst. Ein echter sozialer Aufstieg scheint immer schwieriger, und wir fühlen uns zur Mittelmäßigkeit verdammt. Diese Mittelmäßigkeit versuchen wir aufzuwerten. Ein wohlklingender Unternehmenszweck kommt da gerade recht.

„Diese ganze irre Überforderung auch und gerade des Privaten, diesen immensen gesellschaftlichen Druck, diesen erdrückenden Peer Pressure hältst du als Mensch nur aus, wenn du dem ganzen Wahnsinn einen Sinn zuschreibst.“

Fragt man jedoch Menschen, was ihnen im Job wirklich wichtig ist, nennen sie Eigenständigkeit und Selbstbestimmung. Stellen Sie sich vor, Sie würden für ein Unternehmen mit einem Noble Purpose eigenhändig Plastik aus den Weltmeeren fischen. Dabei passt ein kleinlicher Chef auf, dass Sie jeden Arbeitsschritt ordnungsgemäß ausführen. Sobald Ihnen ein Fehler unterläuft, ertönt eine Hupe. Zweifellos leisten Sie durch Ihre Arbeit einen Beitrag zur Weltrettung. Trotzdem würden Sie es sicher kaum länger als einen Tag aushalten. Das zeigt: Selbstbestimmung schlägt Purpose.

Genau davon spricht der oft missverstandene Simon Sinek, Autor zweier Bestseller über die Suche nach dem Sinn. Er beschreibt, wie Arbeit organisiert werden muss, damit Menschen sich selbst verwirklichen können. Gute Führungskräfte wissen das und tun alles dafür, dass Mitarbeitende ihren individuellen Sinn finden und ihn mit dem kollektiven Unternehmenssinn in Einklang bringen können.

Weder Corporate Social Responsibility noch New Work sind wirklich sinnstiftend.

In gewisser Hinsicht ist sinnvolles Handeln mit moralischem Handeln vergleichbar. Schon 2008 machten sich Unternehmen Gedanken darüber, wie sie ihren Unternehmenszweck mit moralischen Anliegen vereinen könnten. Damals hieß die Lösung Corporate Social Responsibility. Diese soll die unternehmerische Sorge für das Gemeinwohl zum Ausdruck bringen. Laut einer Studie sieht ein Großteil der Unternehmen allerdings auch Corporate Social Responsibility vor allem als Mittel zur Profitsteigerung. Das ist eigentlich nicht verwerflich. Im Kapitalismus ist der Zweck eines Unternehmens, Gewinn zu machen. Wenn es dadurch auch zum Gemeinwohl beiträgt, umso besser. Der alleinige Daseinszweck eines Unternehmens ist in den allermeisten Fällen aber nicht die Corporate Social Responsibility.

„Wenn ich wirklich, wirklich wollte, könnte ich schon heute sehr viel mehr von dem tun, was ich wirklich, wirklich tun möchte.“

Ein anderes Konzept zu vermeintlichen Sinnstiftung ist New Work. Vertreter dieser Bewegung verkündeten nicht weniger als ein Ende der Arbeit gegen Geld. Die Menschen sollten die traditionelle Lohnarbeit auf ein notwendiges Minimum reduzieren und ansonsten nur noch das tun, wozu sie wirklich Lust hätten – also zum Beispiel kreativ töpfern, tolle Apps programmieren, ein Start-up gründen oder anderen Familien bei der Kinderbetreuung helfen. Warum tun sie das dann nicht jetzt schon? Weil es einen festen Willen braucht und die Bereitschaft, auf lieb gewonnene Privilegien zu verzichten. Unternehmen nutzen das aus. Denn nur die wenigsten von ihnen haben ein Interesse an revolutionären Veränderungen. Sie stellen Espressomaschinen und Tischkicker auf und verkaufen das als New Work. 

Die meisten Menschen suchen nicht nach Sinn, sondern nach der verlorenen intrinsischen Motivation.

In der Psychologie kommt der Sinnbegriff gar nicht vor. Sie kennt lediglich Motive, Bedürfnisse, Antreiber und Neurosen. So gibt es etwa Personen, die ihr ganzes Leben lang über schwarze Löcher nachdenken und mit dem neu erworbenen Wissen darüber sogar Preise gewinnen. Es ist ein Thema, das für die gesamte Menschheit von Bedeutung zu sein scheint. Dennoch finden die meisten Menschen Details darüber vermutlich langweilig. Denn es ist nicht der Sinn, der uns antreibt, uns mit Dingen zu beschäftigen – es ist die innere Motivation.

„Die Psychologie kennt Motive und Bedürfnisse, Antreiber und Neurosen. Einen Sinn kennt sie nicht.“

Wir stehen morgens auf, weil wir drei psychologische Grundbedürfnisse erfüllen möchten: selbstbestimmt und in Übereinstimmung mit eigenen Werten handeln, kompetent Ziele erreichen und uns Menschen oder sozialen Gruppen zugehörig fühlen. Am besten lernen, streben und arbeiten wir aus eigenem Antrieb heraus. Extrinsische Belohnung oder Bestrafung kann die intrinsische Motivation jedoch auslöschen. Und damit extrinsische Methoden überhaupt funktionieren, müssen wir ständig die Dosis erhöhen. Das ist der Grund, weshalb immer höhere Boni und Incentives – aber auch Zeitdruck und Strafandrohungen – langfristig nicht funktionieren.

„Wir können uns ein erfüllendes Leben nicht bloß ausdenken. Wir müssen auch danach handeln.“

Sinnsuche ist in Wahrheit die Suche nach der verlorenen intrinsischen Motivation. Fragen Sie sich deshalb: Was treibt mich an? Was macht mir Spaß? Wie kann ich im Sinne meiner intrinsischen Motivation leben und arbeiten, um sie auch weiterhin aufrechtzuerhalten? Die Essenz des Sinnerlebens bildet der Flow, also das, was man erlebt, wenn man so sehr mit einer Handlung verschmilzt und in einer Aufgabe aufgeht, dass man jedes Zeitgefühl verliert. Dabei ist es prinzipiell egal, was Sie tun: Flow-Gefühle stellen sich beim Joggen, Klavierspielen oder Hemdenbügeln ein. Wichtig ist, dass die Tätigkeit zu Ihren Fähigkeiten passt, eine klare Zielsetzung verfolgt und für ein Feedback sorgt, das unmittelbar bei der Tätigkeit erfolgt – nicht durch Dritte.

Der Existenzialismus liefert einen Ansatz zur Umdeutung ungeliebter Arbeit. 

Der Noble Purpose ist Opium des Volkes. Er kleistert Probleme zu, hält Mitarbeitende ruhig und Arbeitgeber davon ab, wirklich etwas zu verändern. Eine Alternative zum Sinndogma bietet die Philosophie des Existenzialismus. Sie sagt: Der Mensch kann sich selbst erkennen und sein Schicksal frei gestalten. Er ist quasi zur Selbstverwirklichung in Freiheit verdammt – einschließlich aller negativen Begleiterscheinungen wie Angst, Langeweile und Aggression. Anstatt sie zu verdrängen oder mit einem Noble Purpose schönzureden, sollte er sie annehmen und erleben.

„Selbst ein sinnloses Leben wird zum erfüllten Leben, wenn ich mich in Freiheit dafür entscheide, alles zu leben, was dieses Leben mir an Gutem und Schlechtem vor die Füße wirft.“

Der Philosoph Albert Camus sah in dem griechischen Helden Sisyphos den Inbegriff der existenzialistischen Haltung: Sisyphos wurde von den Göttern dazu verurteilt, einen Felsblock immer und immer wieder den Berg hinaufzuwälzen. Allerdings sollten wir ihn uns als glücklichen Menschen vorstellen. Denn es ist sein Fels und sein Schicksal. Der Bestrafte überwindet seine Strafe, indem er sie umdeutet und ihr einen persönlichen Sinn verleiht. Er macht es zu seiner Aufgabe, die er tun möchte, weil er es wollen will. Die Freiheit, die Situation so umzudeuten, besitzt er. Unser Leben hat demnach keinen Sinn – wir geben ihm einen Sinn.

Existenzialistisch motivierte Menschen konzentrieren sich auf die Arbeit selbst.

Der Antarktis-Forscher Ernest Shackleton ist als geniale Führungskraft und Motivationskünstler in die Geschichte eingegangen: Nachdem sein Schiff „Endurance“ 1915 im Eis stecken geblieben war, segelte er in einem Beiboot mit einem kleinen Trupp 1500 Kilometer über raue See, um Hilfe zu holen. In der Stellenanzeige für die Expedition mit der „Endurance“ soll er den Job unter anderem so beschrieben haben: „bittere Kälte, monatelange völlige Dunkelheit, ständige Gefahr, sichere Heimkehr zweifelhaft“. Dennoch meldeten sich je nach Quelle zwischen 500 und gar 5000 Bewerber. Dass das nackte Dasein besser motiviert als abgehobene Ideale, wusste auch Winston Churchill, als er seine Landsleute 1940 auf „Blut, Schweiß und Tränen“ einschwor – und nicht etwa auf den ewigen Weltfrieden.

„Existenzialismus ist nicht die Sinnsuche als Suche nach dem höheren Sinn, der Sehnsucht, dem Weltfrieden. Sondern die Suche nach dem nackten, unverfälschten, harten, tragischen Dasein, in der Existenz des Menschen an sich.“

Wer so kommuniziert, bekommt existenzialistisch motivierte Mitarbeitende. Menschen, die ihre existenzielle Unsicherheit akzeptieren und nicht mit jeder Krise in eine neue Sinnkrise geraten. Individuen, die mehr machen und weniger denken.

Fragen Sie sich nicht, warum Sie etwas tun, sondern was Sie durch Ihr Tun bewegen.

Fragen Sie nicht, warum Sie etwas tun. Fragen Sie lieber: Was kann ich durch mein Tun bewegen? Dazu müssen Sie herausfinden, wie Sie Dinge am besten bewegen. Legen Sie Ihre Kerntalente frei. Absolvieren Sie den folgenden Test zur beruflichen Selbsterkenntnis, den viele Personalabteilungen anwenden, um passende Bewerbende zu finden.Er umfasst vier Bereiche:

  • Berufliche Orientierung: Motiviert Sie die Aussicht, hohe Leistungen zu bringen, etwas zu verändern oder Führungsverantwortung zu übernehmen? 
  • Arbeitsverhalten: Sind Sie eher gewissenhaft, stellen Sie sich gern neuen Herausforderungen oder setzen Sie Dinge in die Tat um?
  • Soziale Kompetenzen: Empfinden Sie sich als sensibel, kontaktfreudig, rücksichtsvoll, kooperativ oder durchsetzungsstark?
  • Psychische Konstitution: Sind Sie ausgeglichen, belastbar, selbstbewusst und unabhängig vom Urteil anderer?

Fragen Sie sich bei jedem Aspekt, was davon auf Sie zutrifft und was eher nicht.

Motivierende Aufgaben sind abwechslungsreich, ganzheitlich und bedeutsam.

Arbeit motiviert uns, wenn sie abwechslungsreich, ganzheitlich, für uns selbst bedeutsam, autonom ausführbar ist und wir regelmäßig Feedback bekommen. Maßnahmen wie Job Rotation oder Job Enrichment helfen Mitarbeitenden, sich in einer kontrollierten Umgebung auszuprobieren, Neues zu lernen und Verantwortung zu übernehmen. 

„Wenn Sie tatsächlich nur bei Jobs bleiben, in denen Sie unmittelbar Gutes und Richtiges tun, dann muss man zwangsläufig unsere Gesellschaftsordnung, egal ob westlich oder östlich, infrage stellen. Dann bleibt Ihnen nur die Flucht auf eine sehr, sehr einsame Insel.“

Es braucht also keinen übergeordneten Sinn. Auch in Kalaschnikow-Fabriken oder bei Herstellern von Spielautomaten gibt es Mitarbeitende, die ihre Arbeit als abwechslungsreich, ganzheitlich und bedeutsam empfinden. Studien belegen: Für die meisten Menschen zählt der Job an sich – und nicht, für welches Unternehmen oder welchen gesellschaftlichen Mehrwert sie ihn erledigen.

Suchen Sie nicht den Sinn des Lebens – gestalten Sie ihn.

Ein sinnerfülltes Leben lässt sich nicht finden. Es lässt sich nur machen. Folgende Methoden helfen dabei:

  • Praktizieren Sie erweiterte Achtsamkeit: Machen Sie sich besonders stressauslösende Dinge in Ihrem beruflichen Alltag bewusst und distanzieren Sie sich von Ihnen. Formulieren Sie dazu einen einfachen Satz über eine schwierige Situation, Person oder Aktivität. Zum Beispiel: „Ich reagiere wütend und gestresst, weil ich wegen eines unwichtigen Projekts auf meinen verdienten Feierabend mit der Familie verzichten muss.“ Wiederholen Sie diesen Satz mehrmals und beobachten Sie dabei Ihren Stresslevel. Nehmen Sie Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen bewusster wahr, lassen Sie zu, dass dabei verdrängte Emotionen an die Oberfläche gelangen, und erlauben Sie sich diese.
  • Finden Sie Ihre Werte: Ihr Lebensglück ist nicht von anderen, der nächsten Gehaltserhöhung oder einem Sabbatical abhängig. Finden Sie heraus, was Ihre Werte sind. Stellen Sie sich dazu Fragen wie: Was begeistert mich und warum? Was macht mich wütend? Was wird auf meinem Grabstein stehen? Wie müsste ein Job aussehen, den ich umsonst täte? Worauf würde ich nie verzichten wollen? In welchen Situationen war ich von ganzem Herzen glücklich? Hinter all diesen Antworten stecken Werte.
  • Bringen Sie sich in Ihr Leben ein: Machen Sie ein Gedankenspiel: Was täten Sie, wenn Sie auf einer einsamen Insel Schiffbruch erlitten? Rettung von außen ist nicht in Sicht – genau wie Sie sich im wirklichen Leben von der Idee verabschieden müssen, dass der Traumjob oder Traumpartner, das Traumhaus oder die Traumkinder Ihr Leben mit Sinn erfüllen. Welche Ihrer Fähigkeiten können Sie einsetzen, um möglichst lange auf der Insel zu überleben? Bringen Sie sich und Ihre Fähigkeiten aktiv in Ihr Leben ein, statt nach Antworten auf die ultimative Sinnfrage zu suchen. Erleben Sie die vielen kleinen Augenblicke im Hier und Jetzt so sinnlich und sinnvoll wie möglich.

Über den Autor

Ingo Hamm arbeitet als Strategieberater für Organisationen und ist Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Darmstadt.

Dieses Dokument ist für den persönlichen Gebrauch bestimmt.

Hat Ihnen die Zusammenfassung gefallen?

Buch oder Hörbuch kaufen

Kommentar abgeben

  • Avatar
  • Avatar
    V. K. vor 4 Monaten
    Ein interessantes Abstract.
    Es stellt das ganze green- und pink-Gewasche bloß und soll Menschen darin bestärken, frei von Ideologie und dem Drang von außen ihr eignes sinnstiftendes Glück zu suchen.
    Warum der Autor dann aber wiederum von Mitarbeitenden statt Mitarbeitern spricht und auch von Bewerbenden, das erschließt sich mir nicht. Steht es doch im Widerspruch zu der nachvollziehbar dargelegten Kritik am pink-Waschen. Er spricht dann auch wiederum nicht von Herstellenden sondern von Herstellern und auch nicht von Partnernden sondern von Partnern. Eine solche sprachliche Inkonsistenz eines Hochschulprofessors ist schon bemerkenswert, liegt aber möglicherweise an der Fachrichtung: Strategieberatung.
    Vielleicht gehört es zur Strategie, sich an Moden anzupassen um mehr Hörweite zu erlangen?

Mehr zum Thema

Vom gleichen Autor