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E-Mails sind keine Notfälle, die Sie ins Schwitzen bringen müssen

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E-Mails sind keine NotfĂ€lle, die Sie ins Schwitzen bringen mĂŒssen

The New York Times,

5 min. de leitura
3 Ideias Fundamentais
Áudio & Texto

Sobre o que Ă©?

Sie brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Sie E-Mails nicht sofort beantworten.


Bewertung der Redaktion

8

QualitÀten

  • Umsetzbar
  • Augenöffner

Rezension

„Bitte entschuldigen Sie die verspĂ€tete Antwort.“ Dieser Satz ist in der GeschĂ€ftswelt mittlerweile zum Standard geworden. Aber braucht es wirklich eine Entschuldigung, wenn E-Mails nicht umgehend beantwortet werden? Organisationspsychologe Adam Grant fordert BerufstĂ€tige auf, ihrer Beziehung zu ihrem Posteingang klare Grenzen zu setzen. Schließlich sind die meisten E-Mails nicht wirklich dringend. Und selbst wenn, sollte eine verzögerte Antwort nicht automatisch SchuldgefĂŒhle auslösen. Stattdessen mĂŒssen wir anfangen, die QualitĂ€t einer Antwort höher zu bewerten als ihre Geschwindigkeit.

Zusammenfassung

In der heutigen „Always-on-Kultur“ haben viele BerufstĂ€tige SchuldgefĂŒhle, wenn sie nicht sofort auf E-Mails antworten.

„Bitte entschuldigen Sie die verspĂ€tete Antwort.“ Wie oft haben Sie diesen Satz schon auf eine E-Mail erhalten – oder sogar selbst geschrieben? Obwohl in den meisten FĂ€llen die Antwortzeit völlig angemessen ist, ist diese Entschuldigung in der heutigen „Always-on-Kultur“ zum Standard geworden. Der Satz klingt höflich. Er verstĂ€rkt jedoch die problematische Auffassung vieler BerufstĂ€tiger, dass sie jederzeit verfĂŒgbar sein sollten.

Der Mensch ist nicht dafĂŒr geschaffen, jederzeit fĂŒr die BedĂŒrfnisse und Probleme einer schier unbegrenzten Anzahl anderer Menschen ansprechbar zu sein. Im prĂ€digitalen Zeitalter hatten die Menschen nur mit einem kleinen Kreis an anderen Menschen, zum Beispiel...

Über den Autor

Adam Grant ist Psychologe und Professor an der Wharton School of the University of Pennsylvania. Der Bestsellerautor schreibt regelmĂ€ĂŸig BeitrĂ€ge in der New York Times.


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