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Realoptionen im Investment Banking
Buch

Realoptionen im Investment Banking

Mergers & Acquisitions, Initial Public Offering, Venture Capital

SchÀffer-Poeschel, 2002 plus...

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Bewertung der Redaktion

8

QualitÀten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Bei Fusionen und Übernahmen stehen die Wertermittler immer wieder vor schwer lösbaren Aufgaben: Wie soll, gerade bei jungen Unternehmen in noch wenig profitablen Branchen, der Wert im Hinblick auf eventuelle zukĂŒnftige Gewinnchancen ermittelt werden? Die Autoren legen hiermit ein - perfekt gegliedertes - Gedankenmodell vor, das sie zum Rechenmodell umfunktionieren: Realoptionen, verstanden als Messzahlen fĂŒr Investitions- und HandlungsspielrĂ€ume in der Zukunft. Der Ansatz basiert auf einem komplizierten Kennzahlen- und Bewertungssystem samt Rechenbeispielen und Infografiken, das wohl nur Finanzmathematiker begeistert. Ihnen sei es besonders ans Herz gelegt. Doch bei aller Formelverliebtheit gelingt es den Verfassern, auch fĂŒr den weniger geschulten Leser klare Worte zu finden, die den Sinn dieser neuen Wertermittlungsmethode erschliessen. Insgesamt ein nĂŒtzliches Werk fĂŒr alle im Investment-Banking TĂ€tigen, meint getAbstract.com - wenn auch sein wahrer Wert sich erst in der Zukunft erweisen dĂŒrfte ...

Zusammenfassung

Finanz- und Realoptionen

Optionen sind aus der Finanzwelt nicht mehr wegzudenken. Problematisch ist allerdings noch immer die EinschĂ€tzung des Wertes einer konkreten Option, weil es an Vergleichsmöglichkeiten mangelt. Wer eine Option auf Investitionen in fremde Unternehmen hat, will die sich bietenden Chancen und drohenden Risiken möglichst objektiv bestimmen. Ein Optionspreis errechnet sich aus dem inneren Wert (Gewinn bei AusĂŒbung zu einem beliebigen Zeitpunkt) und dem Zeitwert (unwĂ€gbarer Wert, der sich aus der potenziellen Entwicklung der Option wĂ€hrend ihrer Laufzeit ergibt).

Diese Methode kann auch auf Realoptionen angewandt werden. Dabei stellt eine Realoption die Wahlmöglichkeit dar, aufgrund zukĂŒnftig vorliegender Informationen eine Investition zu tĂ€tigen oder besser zurĂŒckzunehmen. Diese UnwĂ€gbarkeit finanziell berechenbar zu machen, ist das Ansinnen des Realoptions-Ansatzes. Der Nutzen besteht fĂŒr das Unternehmen darin, dass es bei plötzlich auftauchenden Risiken, verĂ€nderten Marktbedingungen oder neuen Informationen jederzeit seine Strategie Ă€ndern und so Verluste minimieren bzw. Gewinne optimieren kann.

Das Modell der Realoptionen ist stark an den...

Über die Autoren

Dietmar Ernst ist als Senior-Consultant im Bereich Corporate Finance fĂŒr die Landesbank Baden-WĂŒrttemberg tĂ€tig. Ausserdem ist er Dozent fĂŒr Investment-Banking im Fachbereich Finanzwirtschaft der UniversitĂ€t Stuttgart. Joachim HĂ€cker arbeitet als Assistant Director im Bereich Mergers & Acquisitions fĂŒr die Investmentbank Rothschild mit den Schwerpunkten Banken und Versicherungen.


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