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Subjektorientiertes Prozessmanagement
Buch

Subjektorientiertes Prozessmanagement

Mitarbeiter einbinden, Motivation und Prozessakzeptanz steigern

Carl Hanser Verlag, 2011 plus...

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Bewertung der Redaktion

6

QualitÀten

  • Analytisch

Rezension

Wenn Wirtschaftsinformatiker ein Buch ĂŒber GeschĂ€ftsprozessmanagement schreiben, ist die Gefahr groß, dass es fĂŒr Fachfremde unverstĂ€ndlich bleibt. Dieser Falle konnte das Autorenteam weitgehend entkommen, wohl auch, weil es sich selbst solch fachfernen Gebieten wie der Linguistik und der Entwicklungspsychologie genĂ€hert hat. Zwar braucht der Leser etwas Zeit, um sich mit der FĂŒlle der eingefĂŒhrten Begrifflichkeiten vertraut zu machen – dabei hilft zum GlĂŒck das Glossar im Anhang. Danach aber erschließen sich die Versprechungen des subjektorientierten Prozessmanagements aufs Schönste. Der Ansatz kann dabei helfen, Prozesse anwendungsfreundlicher zu gestalten und zu dokumentieren. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die sich in Organisationen jedweder Art mit Prozessmanagement auseinandersetzen.

Zusammenfassung

Herkömmliche Methoden haben AkzeptanzschwÀchen

Im Allgemeinen soll das Management von GeschĂ€ftsprozessen (Business Process Management: BPM) die Unternehmensziele und -strategien stĂŒtzen. Es geht darum, flexibel und anpassungsfĂ€hig bleiben. BPM setzt voraus, dass die AblĂ€ufe im Unternehmen zunĂ€chst analysiert und in Worten niedergeschrieben sind, dass also eine Dokumentation, ein Modell von ihnen existiert. Jedoch zeigt sich in der Praxis, dass Mitarbeiter diese Dokumentationen hĂ€ufig nicht lesen; die Akzeptanz dieses Instruments bleibt gering. Ein Grund ist oft, dass die Prozesse von den Fachabteilungen beschrieben, aber von IT-Dienstleistern in IT-Applikationen umgesetzt werden: Prozess- und Kontextwissen gehen auf dem Weg von der fachlichen Beschreibung zur Übersetzung in technisch-formale Modellierungen verloren. Gleichzeitig erschwert der Umweg ĂŒber die IT-Abteilung es den Beteiligten, ihre Prozessmodelle schnell selbst an VerĂ€nderungen anpassen zu können. Auch fokussieren viele Modelle auf AktivitĂ€ten; die Handelnden rĂŒcken an den Rand. Das spricht nur wenige Mitarbeiter an.

Die Idee des subjektorientierten Prozessmanagements

Anstelle der bisher...

Über die Autoren

Albert Fleischmann ist Aufsichtsratsvorsitzender der Metasonic AG. Werner Schmidt und Christian Stary sind Professoren fĂŒr Wirtschaftsinformatik an der Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften (FH) Ingolstadt bzw. an der UniversitĂ€t Linz. Stefan Obermeyer arbeitet bei dem zentralen IT-Dienstleister eines Bayrischen Staatsministeriums. Egon Börger ist Professor fĂŒr Informatik an der UniversitĂ€t Pisa.


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