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Respekt
Buch

Respekt

Wie wir durch Empathie und wertschÀtzende Kommunikation im Leben gewinnen

Springer, 2018 plus...

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Bewertung der Redaktion

6

QualitÀten

  • Analytisch
  • Überblick

Rezension

Wieder ein typisches Beispiel dafĂŒr, wie Wissenschaftler ĂŒber Selbstmanagement in Unternehmen sprechen. Der Leser wird von der Theorie erschlagen, und man hat das GefĂŒhl, dass viele Punkte zwar schlau klingen, aber doch irgendwie nichtssagend sind und im Alltag schnell verpuffen. Das Buch steckt zwar voller interessanter Gedanken, doch als Leser hat man es nicht leicht bei dem Versuch, sich die praktische Umsetzung dieser Gedanken vorzustellen â€“ nicht zuletzt ĂŒbrigens, weil zahlreiche Praxisbeispiele aus anderen Werken zitiert werden. So zieht sich durch das gesamte Werk ein entscheidender Widerspruch: Die Autoren wollen eine Kultur ohne Manipulation etablieren und propagieren mit ihren Strategemen doch genau diese. Schade, da wĂ€re mehr drin gewesen. So finden interessierte Leser immerhin die gute Gelegenheit, Wirtschaft aus einer anderen Perspektive zu betrachten und das eigene Verhalten zu hinterfragen. getAbstract empfiehlt dieses Buch Unternehmern, Managern und FĂŒhrungskrĂ€ften als Denkanstoß zu den Themen FĂŒhrung und Selbstmanagement.

Zusammenfassung

Respekt statt Kampf

Die Macht des StĂ€rkeren ist das vorherrschende Prinzip, wenn es um die Zusammenarbeit in Unternehmen geht. Doch der Kampf mit den Ellbogen und die damit verbundene Misstrauenskultur ist nicht der einzige gangbare Weg, die eigenen Interessen erfolgreich zu verfolgen. Die eigenen Ziele lassen sich auch auf eine faire und respektvolle Art und Weise anstreben. Dies allerdings erfordert von jedem Einzelnen ein Umdenken. Eine Arbeitskultur des Vertrauens kann nur entstehen, wenn jeder Vorgesetzte und jeder Mitarbeiter bereit ist, sich selbst sowie die eigenen Verhaltensweisen zu reflektieren und zu Ă€ndern. Vertrauen meint dabei vor allem den Verzicht auf manipulatives Verhalten mit dem Ziel, sich zu profilieren und persönliche Vorteile zu verschaffen. Vielmehr geht es darum, ein Klima zu etablieren, das durch Miteinander und Konsens geprĂ€gt ist. Entgegen der noch weit verbreiteten Meinung speziell in den Chefetagen zahlt sich eine solche von Respekt getragene Zusammenarbeit langfristig positiv in den GeschĂ€ftszahlen aus.

Die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels

Das im Gros der Wirtschaft vorherrschende Menschenbild...

Über die Autoren

Helmut Ebert leitet als GeschĂ€ftsfĂŒhrer das von ihm gegrĂŒndete Bochumer Beratungsunternehmen Kommunikationsstrategie und Coaching GmbH. Zudem lehrt er als Professor fĂŒr Unternehmenskommunikation an Hochschulen im In- und Ausland. Sven Pastoors arbeitet als Dozent fĂŒr Sustainable Innovation an der Fontys International Business School im niederlĂ€ndischen Venlo. DarĂŒber hinaus ist Pastoors GrĂŒnder des Netzwerks fĂŒr Kommunikation und Innovation in Neuss-Holzheim.


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    A. W. vor 8 Jahren
    Viele Wege führen zum Respektvollen miteinander. Ein guter Ansatz. An alle die das Lesen. Mehr sich mit dem Thema beschäftigen. Nicht einfach aber wertvoll wie jeder Mitarbeiter und Projektpartner.
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    A. vor 8 Jahren
    Das was der neuen Generation fehlt - Respekt

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