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Das unendliche Spiel
Buch

Das unendliche Spiel

Strategien fĂŒr dauerhaften Erfolg

Redline, 2019 mais...


Bewertung der Redaktion

7

QualitÀten

  • Unterhaltsam
  • Inspirierend

Rezension

Die Spieltheorie unterscheidet zwischen endlichen und unendlichen Spielen. Bei Ersteren geht es bloß ums Gewinnen, bei Letzteren darum, im Spiel zu bleiben. Simon Sinek ĂŒbertrĂ€gt das auf die GeschĂ€ftswelt, um die VorzĂŒge nachhaltigen Wirtschaftens gegenĂŒber kurzfristigem Profitstreben herauszustellen. Er ĂŒbt harsche Kritik an der Marktwirtschaft angelsĂ€chsischer PrĂ€gung. Er plĂ€diert fĂŒr einen besseren Kapitalismus und zeigt, wie das auf der betriebswirtschaftlichen Ebene umzusetzen wĂ€re. FĂŒhrungskrĂ€fte aller Ebenen sollten dieses originelle und inspirierende Buch lesen.

Zusammenfassung

Beim endlichen Spiel geht es ums Gewinnen, beim unendlichen Spiel darum, im Spiel zu bleiben.

In den frĂŒhen Morgenstunden des 30. Januars 1968 griff Nordvietnam gemeinsam mit dem Vietcong ĂŒberall in SĂŒdvietnam amerikanische Truppen an. In den folgenden 24 Stunden zogen 85 000 nordvietnamesische und Vietcong-Soldaten in die Schlacht. 35 000 kehrten nicht zurĂŒck. Die US-StreitkrĂ€fte hatten 1000 Tote zu beklagen. Aus militĂ€rischer Sicht war die Tet-Offensive kein Erfolg fĂŒr die Nordvietnamesen. Sie steht sinnbildlich fĂŒr den gesamten Vietnamkrieg. Die Amerikaner gewannen so gut wie jedes Gefecht. Ihren 58 000 Gefallenen stehen 3 Millionen tote Nordvietnamesen gegenĂŒber. Die Lehre daraus ist: Man kann jede Schlacht gewinnen und trotzdem den Krieg verlieren.

1986 erschien das Buch Finite and Infinite Games: A Vision of Life as Play and Possibility von James P. Carse. Darin entwickelt Carse die Unterscheidung zwischen endlichen und unendlichen Spielen, um den scheinbaren Widerspruch zu erklĂ€ren. Ein typisches endliches Spiel ist ein Fußballmatch: Die Spieler sind bekannt. Es gibt feste Regeln. Das Spiel hat einen Anfang und ein Ende. Nach...

Über den Autor

Simon Sinek lehrt strategische Kommunikation an der Columbia University. Er berĂ€t Unternehmen und Institutionen und veröffentlicht regelmĂ€ĂŸig zu den Themen Inspiration und Erfolg.


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    D. T. vor 5 Jahren
    Diese Zusammenfassung ist leider nicht sehr gut gelungen. Z.B. gibt es fünf Punkte, die für das unendliche Spiel wichtig sind, hier werden nur vier genannt. „Existential Flexibility“ aber weggelassen bzw. an anderer Stelle erwähnt aber das war nicht die eigentliche Idee. Schade, ich hätte mit mehr objektive Zusammenfassung und weniger Eigeninterpretation gewünscht.
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      vor 5 Jahren
      Hallo, Herr Thorvaldsen, danke für Ihren Kommentar! Wir werden den Text noch einmal genau prüfen und mit der Buchvorlage abgleichen und ggf. überarbeiten.