Identity Economics
Warum wir ganz anders ticken, als die meisten Ăkonomen denken
Rezension
Der in letzter Zeit schon des Ăfteren totgesagte Homo oeconomicus, also die Vorstellung vom rein rational und nutzenorientiert handelnden Menschen, wird in diesem Buch endgĂŒltig beerdigt. Was die Autoren als hauptsĂ€chliches Motiv fĂŒr Entscheidungen und Handlungen ansehen, sind die IdentitĂ€t und das Selbstbild des Einzelnen sowie die Normen und Erwartungen, die damit verknĂŒpft sind. Diese Erkenntnisse sind nicht gerade neu. Den Autoren geht es aber vorrangig darum, ihnen einen Platz in den oberen Etagen des wirtschaftswissenschaftlichen IdeengebĂ€udes zu sichern. Sie belegen ihre theoretischen Konzepte ĂŒberzeugend mit zahlreichen Beispielen, vor allem in Bezug auf Unternehmen, Bildung, Geschlechter und Minderheiten, und erklĂ€ren, warum Menschen durchaus auch gegen ihre wirtschaftlichen Interessen handeln, wenn es ihrer IdentitĂ€t dient. Aufgrund des meist akademischen Stils lesen sich die AusfĂŒhrungen nicht immer flĂŒssig, verstĂ€ndlich sind sie aber trotzdem. getAbstract empfiehlt das Buch FĂŒhrungskrĂ€ften sowie allen, die erfahren möchten, wie sich die eigene IdentitĂ€t auf Entscheidungen und Verhalten auswirkt.
Zusammenfassung
Ăber die Autoren
George A. Akerlof ist Professor fĂŒr Wirtschaftswissenschaften an der University of California in Berkeley. 2001 erhielt er den Wirtschaftsnobelpreis. Er ist Koautor des Buches Animal Spirits. Rachel E. Kranton ist Professorin fĂŒr Volkswirtschaftslehre an der Duke University in North Carolina.
Von den gleichen Autoren
Ăhnliche Zusammenfassungen
Verwandte Skills
Kommentar abgeben