In die Zukunft fĂŒhren
Strategieentwicklung mit Szenarien
Rezension
Eine technische Revolution jagt die andere, Gesellschaftstrends kommen und gehen in immer kĂŒrzeren AbstĂ€nden und der Dollar spielt mit der Exportwirtschaft Jo-Jo: Das Umfeld fĂŒr Unternehmen ist komplexer denn je. Die Frage, wie FĂŒhrungskrĂ€fte in diesen Zeiten noch langfristige, strategische Entscheidungen treffen können, beantworten die Autoren zunĂ€chst mit der simplen Feststellung: ZuverlĂ€ssige Zukunftsprognosen gibt es nicht. Nur wer sich auf alternative Szenarien einstellt, ist fĂŒr die Zukunft gewappnet. So weit, so einleuchtend. Leider erklĂ€ren die ĂŒberzeugten Systemtheoretiker und Konstruktivisten die Szenariotechnik dann fast ausschliesslich in abstrakten Begriffen. Was fehlt, sind Fallbeispiele aus der Praxis. Interne Unternehmensszenarien, so die Autoren, sollen "spannend" erzĂ€hlt werden und einer echten "Dramaturgie" folgen. Aber was heisst das konkret? Interessant wĂ€re an dieser Stelle ein aufregendes Szenario zum Nachlesen. Doch die Autoren sind, anders als z. B. der amerikanische Szenarioforscher Peter Schwartz, in erster Linie Theoretiker. getAbstract.com empfiehlt das Buch Planern und Managern, die sich fĂŒr die Szenariomethode interessieren und das notwendige Faible fĂŒr abstrakte DenkĂŒbungen mitbringen.
Zusammenfassung
Ăber die Autoren
Hans Georg Graf ist Leiter des Zentrums fĂŒr Zukunftsforschung und Titularprofessor fĂŒr Volkswirtschaftslehre an der UniversitĂ€t St. Gallen. Gereon Klein hat Volkswirtschaft und Geowissenschaften studiert und sich auf die Entwicklung von statistischen Prognosemodellen, Systemanalysen und Kommunikation zur Ideenfindung spezialisiert.
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