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Putins Netz

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Putins Netz

Wie sich der KGB Russland zurĂŒckholte und dann den Westen ins Auge fasste

HarperCollins Germany GmbH,

15 min. de leitura
10 Ideias Fundamentais
Áudio & Texto

Sobre o que Ă©?

Wie Putin zum Alleinherrscher wurde und gemeinsam mit KGB und Mafia das Land plĂŒnderte.


Bewertung der Redaktion

10

QualitÀten

  • Augenöffner
  • Hintergrund
  • Brisant

Rezension

In Russland herrschen Putin, der Geheimdienst und die Mafia. Sie pflegen ein fast undurchschaubares System der Korruption. Ungeheure Finanzströme fließen durch schwarze Kassen – zur schamlosen Selbstbereicherung einer Elite und zur Destabilisierung des Westens. Catherine Belton prĂ€sentiert tiefe Einblicke in diese normalerweise verschwiegene Welt und hat ein enorm detailreiches Werk vorgelegt. Sie schildert den Aufstieg Putins vom KGB-Agenten in Dresden zum allmĂ€chtigen Zaren von Russland. Angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine PflichtlektĂŒre.

Zusammenfassung

Wladimir Putin begann seine Karriere in einem kleinen KGB-BĂŒro in Dresden.

Wladimir Putin wurde an einer Eliteschule des KGB fĂŒr Auslandsspione ausgebildet. 1985 ging er nach Dresden. Dort betrieb der KGB ein BĂŒro mit sechs Agenten. Der Standort war – verglichen mit der Zentrale in Ost-Berlin – hinterste Provinz. Doch in Dresden befand sich Robotron, das grĂ¶ĂŸte Elektronikunternehmen der DDR. Robotron und der gesamte Ostblock brauchten Technologien, deren Export im Westen verboten war. Also galt es, diese illegal zu besorgen. Der Schmuggel lief zum Großteil ĂŒber Dresden. KGB und Stasi arbeiteten zusammen, und Putin wurde Hauptverbindungsmann. Über Dresden – und mit Putins Beteiligung – lief auch die UnterstĂŒtzung von Terrororganisationen wie der RAF.

Mithilfe schwarzer Kassen versuchte der KGB, den Zusammenbruch des Ostblocks zu ĂŒberleben.

Etwa Mitte der 1980er-Jahre erkannten die Geheimdienste, dass es zum Zusammenbruch des Ostblocks kommen könne. Sie bereiteten sich auf einen möglichen Systemwechsel vor, indem sie heimlich Netzwerke bildeten, die einen solchen Kollaps ĂŒberstehen wĂŒrden. DafĂŒr schafften sie Milliardensummen beiseite. Auch Putin war involviert...

Über die Autorin

Catherine Belton ist Journalistin und hat lange als Moskau-Korrespondentin der Financial Times gearbeitet. Heute ist sie fĂŒr die Nachrichtenagentur Reuters tĂ€tig.


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    V. K. vor 4 Jahren
    Dieses Abstract sollte in diverse Sprachen - vor allem in die russische - übersetzt und verteilt werden. Am Besten sollte man es der russischen Bevölkerung - wie im 2. WK der deutschen - zugänglich machen. Vielleicht könnte Elon Musk es ja als Dauerschleife in sein Satelitennetz einpflegen - oder man es tatsächlich millionenfach als Flugblatt über Russland abwerfen.
    Besten Dank dafür!