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Was die globale Finanzkrise fĂŒr uns bedeutet und wie wir uns retten können

Carl Hanser Verlag,

15 min. de leitura
10 Ideias Fundamentais
Áudio & Texto

Sobre o que Ă©?

2007 platzte die grĂ¶ĂŸte Finanzblase der Geschichte. War das schon das Beben selbst oder nur ein VorlĂ€ufer?


Bewertung der Redaktion

9

QualitÀten

  • Innovativ

Rezension

Falls Sie sich fragen, was eigentlich im Jahr 2007 an Börse und Kapitalmarkt so richtig schiefgelaufen ist, liefert Ihnen Autor Wolfgang MĂŒnchau die ErklĂ€rung. Doch aufgepasst: Auch wenn Titel und Aufmachung etwas populĂ€r daherkommen („Das Buch zum Crash“), ist das Werk alles andere als seicht. Manche Passagen sind definitiv nichts fĂŒr Einsteiger und erschließen sich nur mit guten Vorkenntnissen. Financial Times-Europakolumnist MĂŒnchau ist ein begnadeter Schreiber, bedauerlich ist lediglich, dass er sich dazu hinreißen lĂ€sst, an vielen Stellen seinen Arbeitgeber in den Vordergrund zu rĂŒcken. Inhaltlich scheint MĂŒnchau auf dem richtigen Weg zu sein: In den ersten Monaten nach Erscheinen des Buchs haben sich die FinanzmĂ€rkte praktisch wie prognostiziert entwickelt. getAbstract empfiehlt es nachdrĂŒcklich allen, die an Börsen- und WirtschaftszusammenhĂ€ngen interessiert sind.

Zusammenfassung

Die Immobilienblase

Übertreibungen liegen in der Natur des Menschen. Das ist letztlich der Grund fĂŒr Finanzblasen wie die von 2007. Selbst mit der besten Regulierung lĂ€sst sich so etwas nicht verhindern. Was ist in jĂŒngster Zeit passiert? Nach der Jahrtausendwende mit ihrem beispiellosen Aktienboom und anschließenden Crash sanken die Zinsen in den USA dermaßen stark, dass es sich fĂŒr Amerikaner lohnte, Geld zu leihen und dieses in anderen Vermögensklassen anzulegen. Beispielsweise in Immobilien. Zwischen 2000 und 2006 kletterten die Immobilienpreise um 120 % (New York) oder gar 180 % (Miami). Die Vereinigten Staaten erlebten einen auf Pump gebauten Hausboom, der jede bis dato da gewesene Spekulationsblase in den Schatten stellte. In der Endphase des Booms erhielt jeder, der eine Hypothek haben wollte, tatsĂ€chlich eine – unabhĂ€ngig von seiner KreditwĂŒrdigkeit.

Run in den Ruin

Der positive Effekt auf die Weltwirtschaft blieb nicht aus: Immobilien und Aktien stiegen im Preis, speziell amerikanischen Hausbesitzern ging es jahrelang ausgezeichnet. Aber der Boom war fremdfinanziert, und ein Kredit ist ein Kredit – zumindest war das frĂŒher einmal so. Heutzutage...

Über den Autor

Wolfgang MĂŒnchau ist Europakolumnist der Financial Times. Er ist einer der GrĂŒnder der Financial Times Deutschland und war 2001–2003 deren Chefredakteur. DarĂŒber hinaus ist MĂŒnchau Direktor des Wirtschaftsinformationsdienstes Eurointelligence.com. Er ist auch Autor des Buches Das Ende der Sozialen Marktwirtschaft.


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