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Zwei Seiten der Erfahrung

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Zwei Seiten der Erfahrung

Wie Organisationen intelligenter werden können

Carl-Auer Verlag,

15 min. de leitura
10 Ideias Fundamentais
Áudio & Texto

Sobre o que Ă©?

Wie Organisationen Erfahrungen verarbeiten und Neues zulassen.


Bewertung der Redaktion

7

QualitÀten

  • Analytisch
  • Innovativ
  • FĂŒr Experten

Rezension

Der Titel fĂŒhrt ein wenig in die Irre. Dieses Buch beschĂ€ftigt sich weniger damit, wie Organisationen intelligenter werden, sondern wodurch sie es gerade nicht werden: durch Erfahrung. Erfahrung, das ist zweierlei. Zum einen beobachten wir, was funktioniert und was nicht. Was gut lĂ€uft, wiederholen wir. Doch wer sagt uns, dass es beim nĂ€chsten Mal wieder gut lĂ€uft? Die zweite Seite der Erfahrung sind Geschichten und Modelle, Vereinfachungen der Wirklichkeit. Auch sie haben ihre SchwĂ€chen. Welche das sind und wieso es gegen alle BeharrungskrĂ€fte doch immer wieder gelingt, Neues zu schaffen, beschreibt March auf höchstem akademischen Niveau. getAbstract empfiehlt diesen auf Englisch bereits 1999 erschienenen Klassiker Philosophen und Wissenschaftlern mit einer Faszination fĂŒr theoretische Gedankenwelten und eher weniger jenen, die an direktem praktischen Nutzen interessiert sind.   

Zusammenfassung

Entscheidungen in Organisationen

Wie fĂ€llen Unternehmen intelligente Entscheidungen? Mit dieser Frage beschĂ€ftigt sich die Entscheidungstheorie. Die meisten Ă€lteren AnsĂ€tze gehen von der Voraussetzung einer rationalen Wahl aus. Dabei vergessen sie, wie eng begrenzt unsere FĂ€higkeit zur Aufmerksamkeit ist. In anderen AnsĂ€tzen wurden Werkzeuge entwickelt, die helfen sollen, kĂŒnftige Ereignisse vorherzusehen. Doch Planung ist niemals sicher. Wieder andere meinen, man mĂŒsse sich nur Ziele stecken – und ĂŒbersehen dabei, dass auch Ziele sich verĂ€ndern. Immerhin: Man ist sich einig, dass Entscheidungen von vier interagierenden Variablen abhĂ€ngen: Probleme, Lösungen, Entscheidungen und Menschen. Doch was kommt zuerst? Oft stellen wir eine KausalitĂ€tsumkehr fest: Entscheidungen suchen nach Problemen, Lösungen nach Sachverhalten, die sie klĂ€ren können, Menschen nach BeschĂ€ftigung. Welche der anstehenden Entscheidungen in den „MĂŒlleimer“ hineinkommt und was wieder hinaus, hĂ€ngt öfter von der zufĂ€lligen zeitlichen Abfolge ab als von der sachlichen Notwendigkeit. Und wer sagt denn, dass Entscheidungen rationale Prozesse sein mĂŒssen? Warum nicht mit „spielerischer Kinderlogik...

Über den Autor

Der emeritierte Stanford-Professor James G. March ist Organisationstheoretiker und Managementdenker. 


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