Navigation ĂŒberspringen
Coaching für Dummies
Buch

Coaching fĂŒr Dummies

Wiley-VCH, 2007
Erstausgabe: 2000 Mehr

Buch kaufen


Bewertung der Redaktion

8

QualitÀten

  • Umsetzbar

Rezension

Im Deutschen wird der Coach oft als Light-Version des Psychiaters missverstanden. Marty Brounstein sieht das ganz anders: FĂŒr ihn ist der Coach ein Trainer, der seine Mitarbeiter fĂŒhrt und entwickelt, damit sie ihre bestmögliche Leistung erbringen können. Die Methoden sind simpel. Erstens: Mitarbeiter als Menschen respektieren, ihre Arbeit einschĂ€tzen und regelmĂ€ĂŸig Feedback geben, das sich auf die erbrachten Leistungen bezieht. Zweitens: Die Mitarbeiter darin unterstĂŒtzen, eigenverantwortlicher zu arbeiten. Klingt super? NatĂŒrlich. Nur verdrĂ€ngen Manager leider oft, dass sie fĂŒrs Coaching auch ihr eigenes Verhalten hinterfragen und Ă€ndern mĂŒssen. Wer stĂ€ndig den „Macher“ raushĂ€ngen lĂ€sst, ist eben kein guter Coach. Brounstein belĂ€sst es nicht bei Appellen, sondern liefert zahlreiche konkrete Ansatzpunkte. Das steigert den Nutzwert des Buches in der Praxis immens. getAbstract empfiehlt es daher ausnahmslos allen FĂŒhrungskrĂ€ften.

Zusammenfassung

Vom Macher zum Coach

Ein Coach ist nichts anderes als ein Trainer. Als Vorgesetzter bringt er sein Team und dessen einzelne Mitglieder dahin, ihre Arbeit so produktiv und eigenverantwortlich wie möglich zu erledigen. Dieses FĂŒhrungsverstĂ€ndnis ist ein anderes als das des Machers: Letzterer will Aufgaben anpacken und erledigt wissen; der Coach hingegen sieht Probleme von Mitarbeitern als gleichberechtigte Herausforderungen zu den ĂŒbrigen Aufgaben. Auch Macher kĂŒmmern sich zwar um Mitarbeiterprobleme, sehen sie aber eher als zusĂ€tzliche und tendenziell unangenehme BĂŒrde des Jobs. Der Coach hingegen erkennt, dass beides zusammenhĂ€ngt – Aufgabe und Mitarbeiter.

Macher haben hĂ€ufig Mitarbeiter, die gehorsam ihre Aufgaben abarbeiten. Engagement und Initiative sind allerdings Mangelware. Wer dagegen als Coach den Dialog mit seinen Mitarbeitern aufnimmt, hat andere – bessere – Optionen. Das Engagement der Mitarbeiter basiert auf fĂŒnf SĂ€ulen:

  1. Fokus: Die Mitarbeiter wissen, was sie erreichen sollen. Sie kennen die Ziele und PrioritÀten ihrer Abteilung.
  2. Beteiligung: Die Mitarbeiter wirken an der Planung, der Entscheidungsfindung und der ...

Über den Autor

Marty Brounstein ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Practical Solutions Group, eines Unternehmens fĂŒr Training und Beratung mit Sitz in San Mateo, Kalifornien. Er ist Autor mehrerer FachbĂŒcher.


Kommentar abgeben

Mehr zum Thema