Zusammenfassung von Das Ende des Kapitalismus

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Das Ende des Kapitalismus Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Das Buch von Gero Jenner setzt sich kritisch mit der Entwicklung des kapitalistischen Systems auseinander. Dabei kommt der Autor an keiner Stelle auf die Idee, eine kommunistische Zwangswirtschaft als Alternative in Erwägung zu ziehen. Vielmehr liegt ihm die Marktwirtschaft am Herzen. Dem Kapitalismus mit seinen Auswüchsen, nämlich ungezügeltem Wettbewerb, Zerstörung der Natur und überschuldung von Privatpersonen und Staaten, setzt er die soziale Marktwirtschaft entgegen, die auf Teilung der Arbeit beruht. Die Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung ist stimmig. Und es ist schlüssig, des Pudels Kern in der Zinswirtschaft und der Hortung des Geldes auszumachen. Der Autor verlangt von seinem Leser Aufmerksamkeit und Mitdenken. Er belohnt ihn mit einem Blick über das Tagesgeschehen hinaus und setzt ihn in den Stand, bei wirtschaftswissenschaftlichen Diskussionen nicht nur mitzuhalten, sondern durch kritische und profunde Thesen auf sich aufmerksam zu machen. getAbstract.com empfiehlt dieses Buch allen, die am Thema Wirtschaftspolitik und wirtschaftliche Entwicklung interessiert sind.

Über den Autor

Gero Jenner ist Asienwissenschaftler und Soziologe. Nach einem längeren Arbeits- und Forschungsaufenthalt in Japan lebt er als freier Autor in der Steiermark. 1997 erschien seine Studie über die Wirtschaft Japans mit dem Titel Nippon - eine untergehende Sonne. Im selben Jahr veröffentlichte er im Fischer Taschenbuch Verlag sein Buch Die arbeitslose Gesellschaft. über dieses Werk sagt der bekannte Wirtschaftswissenschaftler Bert Rürup: "Das Intelligenteste zum Komplex Globalisierung seit Robert B. Reichs ‚Die neue Weltwirtschaft’."

 

Zusammenfassung

Hat der Kapitalismus eine Zukunft?

Die Antwort auf diese Frage heisst eindeutig Nein. Denn der Kapitalismus ist eine Gesellschafts- und Wirtschaftsform, die zu sozialer Unruhe, Zerstörung der Natur und letztlich kriegerischen Auseinandersetzungen führt. Der Gegenentwurf zum Kapitalismus ist nicht etwa ein kommunistisches System, sondern die demokratische und sozial orientierte Marktwirtschaft. Die Rolle des Staates ist dabei die des Repräsentanten der Allgemeinheit. Der soziale Staat ist ein selbstbewusster Staat, wenn seine Bürger in Not sind, und gleichzeitig ein schlanker Staat, der alle Funktionen, die er nicht ausüben muss, an die Bürger abgibt.

Der amerikanische und der japanische Weg

Die Analyse unseres Wirtschaftssystems ist nur im globalen Zusammenhang möglich. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Ausprägungen. In den USA wird seit Ende des Zweiten Weltkrieges eine Politik der offenen Märkte verfolgt. Diese war auch am Anfang, als die Industrie Europas am Boden lag, erfolgreich. Doch seit Beginn der 70er Jahre hat die USA mit der neoliberalen Idee des freien Wettbewerbs zwischen den Staaten den eigenen Niedergang eingeleitet. Den erfolgreicheren...


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