Zusammenfassung von Erfolgsleere

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Erfolgsleere Buchzusammenfassung

Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Kontrovers
  • Analytisch
  • Meinungsstark

Rezension

Schon Karl Marx sah die Entfremdung als die grundlegende Conditio des Menschen in der modernen Industriegesellschaft. Der Philosoph und Manager Michael Andrick buchstabiert dies nun für die Arbeitswelt des beginnenden 21. Jahrhunderts aus. Mit Rückgriff auf die Philosophie liefert er wichtige Einsichten und Anregungen und am Ende sogar einen überraschenden, wenn auch wenig konkreten Ausweg aus einer als heillos beschriebenen Welt. Ein mitunter schwieriges, aber dennoch empfehlenswertes Buch für alle, die eine philosophisch grundierte Analyse ihrer beruflichen Alltagserfahrung suchen.

Über den Autor

Michael Andrick ist Philosoph und Historiker mit 15 Jahren Wirtschaftserfahrung in den Bereichen Finanzdienstleistung, Pharma und IT.

Zusammenfassung

Es ist rätselhaft, wie wir es schaffen, die katastrophalen Folgen unserer Wirtschafts- und Lebensweise auszublenden.

Wir leben in einem Wirtschaftssystem, das darauf angelegt ist, die Menschen und den Planeten auszubeuten und zu zerstören. Ein enormer Teil unserer Wertschöpfung wird darauf verwendet, Produkte zu bewerben, die schädlich oder überflüssig sind. Wir fahren mit überdimensionierten, energiefressenden Fahrzeugen herum, wir nutzen Plastikverpackungen für unsere Nahrungsmittel, die wir dann ins Meer werfen, wo sie die Fische fressen, die wiederum unsere Nahrung sind, oder wir subventionieren unsere Landwirtschaft so umfassend, dass die Produkte der armen Bauern im globalen Süden nicht mehr wettbewerbsfähig sind.

Wir alle sind als Konsumenten und Berufstätige maßgeblich daran beteiligt, dass die Zustände so sind, wie sie sind, ob wir nun als Investmentbankerin oder Marketingexperte, als Ingenieur oder Politikerin arbeiten. Natürlich sind wir keine Verbrecher, dennoch resultieren aus unserer Tätigkeit verbrecherische Zustände. Wie kann es sein, dass uns das nicht auffällt? Wie kommt es zu dieser „moralischen Anästhesie“?

Philosophieren...


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