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Die Quotenfalle

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Die Quotenfalle

Warum Quotenregelungen in die Irre fΓΌhren

FinanzBuch,

15 ΠΌΠΈΠ½ Π½Π° Ρ‡Ρ‚Π΅Π½ΠΈΠ΅
10 основных ΠΈΠ΄Π΅ΠΉ
Аудио ΠΈ тСкст

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Heißes Eisen Gleichstellung – Argumente gegen die Quote.


Bewertung der Redaktion

7

QualitΓ€ten

  • Innovativ

Rezension

Der rote Faden in diesem Sammelband ist schnell gefunden: Weitgehend MΓ€nner, grâßtenteils aus dem universitΓ€ren Umfeld, liefern Argumente gegen die Frauenquote. Die Bandbreite dieser Argumente ist, trotz zahlreicher Wiederholungen, groß und reicht von vernΓΌnftig bis hanebΓΌchen. Zu Recht wird hervorgehoben, dass es nicht funktioniert, einer Gesellschaft Ergebnisgleichheit aufzuzwingen. Dass es aber auch mit der Chancengleichheit noch nicht so weit her ist, wie der Buchstabe des Gesetzes vermuten lΓ€sst – etwa bei KinderbetreuungsplΓ€tzen im lΓ€ndlichen Raum –, wird geflissentlich verschwiegen. Auch soziologische Aspekte der Diskriminierung kommen kaum vor. Festzustellen, dass Frauen vor dem Gesetz gleich sind, und aus dem Status quo abzuleiten, dass sie wohl einfach nur seltener Karriere machen wollen als MΓ€nner, ist ebenso vereinfachend, wie flΓ€chendeckende Quoten fΓΌr die Privatwirtschaft zu fordern. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die Argumente gegen erzwungene Gleichstellung suchen. 

Zusammenfassung

Gleichberechtigung versus Gleichstellung

Gleichheit ist ein hehres Ideal, doch begrifflich schwer zu fassen. Ein wichtiger Unterschied ist der zwischen konstitutiver und normativer Gleichheit: Konstitutive Gleichheit meint eine naturgegebene Gleichheit, etwa hinsichtlich der Gene, normative Gleichheit dagegen eine vom Menschen herbeigefΓΌhrte. Das beste Beispiel fΓΌr Letztere ist die Gleichheit vor dem Recht. Gerade in der Geschlechterpolitik werden solche unterschiedlichen Konzepte aber oft vermischt, besonders wenn es um den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung geht. Gleichberechtigung sorgt fΓΌr Chancengleichheit in der Ausgangsposition, aber akzeptiert Unterschiede im Ergebnis. Gleichstellung dagegen will eine prozentuale Gleichverteilung erzwingen – was erst recht zu Ungleichbehandlung fΓΌhrt.

Die Gleichberechtigungspolitik ist lΓ€ngst in die Kollektivismusfalle getappt. Geht es um Quoten, treten nΓ€mlich Individuen hinter die Kollektive, denen sie angehΓΆren. Im Rennen um den Aufsichtsratsposten unterliegt nicht mehr Frau Weber Herrn MΓΌller, sondern die Frauen den MΓ€nnern. Eine Falle ist dies deshalb, weil das Kriterium Geschlecht...

Über die Autoren

Harald Schulze ist klassischer ArchΓ€ologie und Publizist. Torsten Steiger unterrichtet Ethik an einem Frankfurter Gymnasium. Alexander Ulfig lebt als freier Autor in Frankfurt am Main. 


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