Navigation ĂŒberspringen
Ausnahmefall
Buch

Ausnahmefall

Unternehmenskommunikation in Sondersituationen. Mit 10 Fallbeispielen

Linde Verlag, 2010 Mehr

Buch kaufen


Bewertung der Redaktion

8

QualitÀten

  • Umsetzbar

Rezension

Katja Nagel hat eine Art Kommunikationsdrehbuch fĂŒr Ausnahmesituationen in Unternehmen geschrieben. Die Autorin zeigt, wie sich rund um Umbruchphasen – vom Firmenzusammenschluss bis zur Insolvenz – professionelle Kommunikation betreiben lĂ€sst. Quasi im Vorbeigehen macht Nagel den Leser vom Statisten zum Regisseur; die LektĂŒre nimmt so Kommunikationsverantwortlichen und Unternehmenslenkern das flaue GefĂŒhl im Magen, das sich bei Übergangsphasen einstellen kann. Fallbeispiele von Unternehmen, die alles richtig gemacht haben, illustrieren gelungen die graue Theorie. Ausnahmefall ist ein hilfreicher Ratgeber mit Übersichten zu den typischen VerĂ€nderungsphasen in Unternehmen; es erlĂ€utert pragmatisch, worauf es in der Krise besonders ankommt. getAbstract empfiehlt das Buch Unternehmensberatern, Presse- und Kommunikationsverantwortlichen sowie GeschĂ€ftsfĂŒhrern.

Zusammenfassung

Oberste Regel: klare Kommunikation

Gerade in Zeiten des Wandels mĂŒssen Sie als Unternehmenslenker stets klar und deutlich kommunizieren. Ein Wechsel an der Unternehmensspitze, eine Neuausrichtung oder eine Restrukturierung – all das sind Situationen, mit denen Unternehmen jeder GrĂ¶ĂŸe heute öfter konfrontiert sind als noch vor einigen Jahrzehnten. Wenn Sie es verstehen, in solchen Situationen angemessen nach innen und außen zu kommunizieren, steuern Sie souverĂ€n durch solche Umbruchphasen. Dabei lĂ€sst sich die Unternehmenskommunikation gezielt als FĂŒhrungsinstrument einsetzen. Sie können damit gerade in Phasen der VerĂ€nderung Sicherheit vermitteln und eine Leitlinie vorgeben. Die Unternehmenskommunikation leitet sich von der Strategie und den Zielen des Unternehmens ab und wirkt als VerstĂ€rker auf diese zurĂŒck.

FĂŒr die Mitarbeiter ist es in Zeiten der Krise oder der Neuausrichtung existenziell wichtig, dass sie informiert werden – und zwar noch vor den Medien und unbedingt durch die Vorgesetzten bzw. das Management selbst. Wenn Sie erst die Medien und dann die Mitarbeiter informieren, verspielen Sie alle Chancen auf RĂŒckhalt bei der eigenen Belegschaft, schĂŒren Misstrauen...

Über die Autorin

Katja Nagel ist GeschĂ€ftsfĂŒhrerin einer Agentur fĂŒr Unternehmenskommunikation. Zuvor war sie u. a. als Kommunikations- und Strategiechefin bei O2 Germany tĂ€tig.


Kommentar abgeben

Mehr zum Thema