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Creditor Relations

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Creditor Relations

Beziehungsmanagement mit Fremdkapitalgebern

Frankfurt School Verlag,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Unternehmen, die am Tropf von Fremdkapitalgebern hängen, sollten diese Beziehungen pflegen - sie sind lebenswichtig.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Wenn in Deutschland Investitionen geplant werden, gehen die meisten Unternehmen zu ihrer Hausbank. In kaum einem anderen Land sind Firmen so stark auf Fremdkapital von Banken angewiesen wie hierzulande. Doch die Luft wird dünner: Die Anforderungen an den Risikoschutz von Krediten sind stark gewachsen. Daher lohnt sich ein systematischer "Creditor Relations"-Ansatz, wie ihn die Autoren in diesem Sammelband vertreten: Sie geben Tipps, wie sich Unternehmer in die Denkweise von Bankern hineinversetzen können, um ihnen die richtigen Informationen zur rechten Zeit zur Verfügung zu stellen. Der Sammelband deckt alle wichtigen Themen und Fragestellungen ab, die im Umgang mit Kreditgebern wichtig sind. Obendrein sind alle Beiträge gut lesbar, sodass der Rat suchende Leser ohne Umwege ans Ziel kommt. Daher empfiehlt getAbstract.com dieses Buch allen Unternehmenslenkern des Mittelstands, die sich auf ein Kreditgespräch mit ihrer Bank oder anderen Geldgebern gründlich vorbereiten wollen.

Zusammenfassung

Creditor Relations

Es braut sich was zusammen: Wenn Ende 2006 die neuen Eigenkapitalrichtlinien der Banken dank Basel II verschärft werden, wird der Kreditrahmen für manche deutsche Unternehmen eng. Strengere Bonitätsratings der Kunden von Kreditinstituten sollen das Risiko der Nichtrückzahlung von Krediten minimieren. Spätestens dann sollte jedes Unternehmen über systematische Creditor Relations nachdenken. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Es handelt sich um das Pendant zu den Investor Relations, also um einen transparenten, gezielten und kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Banken. Zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer bestehen oft grobe Kommunikationsprobleme. Viele Unternehmen denken über Banker ungefähr so, wie es Mark Twain einmal auf den Punkt gebracht hat: "Banker sind Menschen, die dir bei gutem Wetter einen Schirm leihen. Sobald es jedoch zu regnen beginnt, fordern sie ihn zurück." Doch Zynismus nutzt nichts, wenn Bank und Unternehmer jahrelang gut miteinander auskommen wollen.

Was Banken wollen

Die Grundlage für jede Geschäftsbeziehung ist: den Partner gut kennen lernen. Die meisten Unternehmer wissen jedoch...

Über die Autoren

Henryk Deter ist Partner bei der cometis AG, einem Beratungsunternehmen für Kapitalmarktkommunikation in Frankfurt am Main. Er betreut in den Bereichen Creditor Relations und Investor Relations diverse Gesellschaften im Kommunikationsprozess mit Kapitalgebern. Michael Diegelmann, der zweite Herausgeber dieses Buches, ist Gründer und Vorstand der cometis AG. Er ist auch Autor von Fachbeiträgen sowie Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Internationales Marketing an der Fachhochschule Wiesbaden.


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