Zusammenfassung von Der Crash ist die Lösung

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Der Crash ist die Lösung Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Überblick
  • Unterhaltsam

Rezension

Der Crash ist die Lösung – denn danach, so die Autoren dieses Buches, muss einfach alles anders werden; es besteht die Chance, dass wir dann endlich ein faires und nachhaltiges Wirtschafts- und Finanzsystem bekommen. Dass der Crash kommt, daran hegen die Autoren keinen Zweifel. Denn niemand scheint die Lehren aus der Finanzkrise gezogen zu haben. Auf den „kleinen“ Unfall von damals wird als Nächstes eine Frontalkollision in voller Fahrt folgen. Die Volkswirtschaften haben bisher keinen Weg aus der Krise gefunden, ihre Verschuldungsquoten sind ins Unermessliche gestiegen, und die Finanzindustrie wird weiterhin von ungezügelter Profitgier beherrscht. Das Buch analysiert die wirtschaftliche Entwicklung mehrerer wichtiger Volkswirtschaften in Europa und der Welt. Es liest sich stellenweise wie ein Wirtschaftskrimi. Der Leser erhält aber auch konkrete Tipps, wie er sich am besten auf den Fall der Fälle vorbereitet; am liebsten möchte man nach der Lektüre gleich auf die Bank gehen, um seine Vermögenssituation neu zu regeln. getAbstract empfiehlt das Buch Investoren und Kleinanlegern, die wissen wollen, wir sie ihr Vermögen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten schützen können.

Über die Autoren

Matthias Weik und Marc Friedrich sind Wirtschaftswissenschaftler und befassen sich mit globalen Wirtschafts- und Finanzmärkten.

 

Zusammenfassung

Der programmierte Crash

Seit dem Beginn der Finanzkrise 2008 sind die Verschuldungsquoten der meisten europäischen Länder auf neue Höchststände geklettert. Während die europäische Politik verbissen am Euro festhält – obwohl das Währungsexperiment mittlerweile als gescheitert betrachtet werden muss –, fluten die Notenbanken ihre Volkswirtschaften mit noch nie da gewesenen Geldmengen. All dies vernichtet letztlich den Wohlstand, der in Europa über Jahrzehnte aufgebaut worden ist. Viele Länder kämpfen mit Rekordarbeitslosigkeit und zunehmender Armut. Kaum verwunderlich, dass Rechts- und Linkspopulisten Hochkonjunktur haben. Während Sparer durch Nullzinsen und Inflation schleichend enteignet werden, geht die Party in der Finanzbranche längst weiter. Mit dem staatlich ausgestellten Freifahrtschein „too big to fail“ wirtschaften Banken in einem stark aufgeblähten, von der Realwirtschaft völlig entkoppelten Finanzsystem. Das Ganze ähnelt einem Casino, in dem am Ende immer die Bank gewinnt. Die Frage ist nur: Wie lange dauert es noch, bis dieser Finanzballon endgültig platzt?

Die Krisenverursacher als Krisengewinner

Die Finanzkrise wurde durch zwei wesentliche Fehlentwicklungen...


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